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	<title>DVAG Vermögensberater &#187; Zukunft</title>
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	<description>Das clevere Finanzmagazin für Menschen / Leben / Zukunft</description>
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		<title>Die Queen der Chromjuwelen</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 08:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathy Guenther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Reden und schrauben – Lina van de Mars kann beides. Die Moderatorin steht auf PS, Tatoos und Trommelwirbel. Und sie verrät, in welchem Punkt sie eher konservativ ist. Wenn Lina van de Mars zärtlich „Baby“ sagt, meint sie meist weder einen Säugling noch einen coolen Typen. Die 31-Jährige nennt vor allem Karossen so, denen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2011/01/lina-van-de-mars.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2011/01/lina-van-de-mars-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3 class="absatz">Reden und schrauben – Lina van de Mars kann beides. Die Moderatorin steht auf PS, Tatoos und Trommelwirbel. Und sie verrät, in welchem Punkt sie eher konservativ ist.</h3>
<p>Wenn Lina van de Mars zärtlich „Baby“ sagt, meint sie meist weder einen Säugling noch einen coolen Typen. Die 31-Jährige nennt vor allem Karossen so, denen sie durch flexen, flanschen und frickeln zu einem zweiten Frühling verholfen hat. Unter ihren perfekt lackierten Fingern verwandeln sich in der DMAX-Sendung <em>Der Checker</em> oder neuerdings in <em>Abenteuer Tuning</em> auf Kabel Eins heruntergekommene Gebrauchte in echte Chromjuwelen. Und wenn sie diese an ihre neuen glücklichen Besitzer übergibt, lässt sich die Autoexpertin schon mal zu so einem Kosenamen hinreißen. Sich selbst nennt sie am liebsten „bunte Moderatorin“. Denn van de Mars hat es geschafft, gleich mehrere Hobbys zu ihrem Beruf zu machen: Sie ist Mechanikerin, Tattoo-Expertin und Schlagzeugerin. „Ich mache so viele verschiedene Dinge, die mir Spaß bringen. Manchmal vergesse ich total, ob ich jetzt gerade arbeite oder Freizeit habe“, sagt das Allroundtalent.<br />
Die gebürtige Münchnerin brach vor einigen Jahren ihr Philologie-Studium ab, um bei einer Plattenfirma einzusteigen. Dann entschied sie sich allerdings doch erst mal für „etwas Handfestes“ – eine Mechanikerlehre. Noch vor dem Ende ihrer Ausbildung wurde sie vom Fernsehsender DSF entdeckt. „Der Redakteur war schon seit einem Jahr auf der Suche nach einer Frau, die beides kann: reden und schrauben. Er sah mein Foto in der Werkstatt und lud mich zum Casting ein.“<br />
Das Verschönerungstalent beschränkt sich nicht auf Autos. Menschen, die sich unter die Nadel legen wollen, berät van de Mars im ProSieben-Magazin Taff in der Rubrik „Lina hilft“. Sie weiß, wovon sie spricht: Ihren Körper zieren etwa Zündkerzen im Dekolleté und rauchende Colts auf den Hüften.</p>
<h3>Vegetarierin im Rallyewagen</h3>
<p>In einem Punkt allerdings ist van de Mars nicht für Experimente zu haben: „Was Geldangelegenheiten angeht, bin ich eher konservativ“, sagt sie, die privat in festen Händen ist. „Sicherheit geht vor.“ Ihre Finanzen ordnet ihr Vermögensberater, den ihr Freunde empfahlen. „Mir ist wichtig, dass nicht nur ich für mich arbeite, sondern auch mein Geld.“ Die solide finanzielle Basis erlaubt ihr, weiter unbeschwert zwischen Drehorten, Rennstrecken und Tattoo-Messen zu pendeln und sich selbst zu verwirklichen – in all ihren Berufen. „Ich bin sehr ehrgeizig. Stillstand heißt langsames Sterben.“ Neuestes Projekt der Geschwindigkeitsfanatikerin: mit Model Monica Ivancan auf selbst geschraubten Motorrädern durch Japan brausen. Gleichzeitig moderiert van de Mars die Rennserie ADAC GT-Masters und gibt mit der Band LOVIES Vollgas. Zwischendurch holt die Vegetarierin, die sich für die Tierschutzorganisation PETA einsetzt, in ihrer Wahlheimat Berlin Atem. Dann lebt sie ihre weibliche Seite aus: Sie verschönert ihre Website vandemars.com, besucht angesagte Modedesigner oder tunt zur Abwechslung mal ihr Zuhause.</p>
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		<title>Kochen wie Captain Kirk</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 09:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathy Guenther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Küche von Morgen ist mehr als ein Raum zum Backen und Brutzeln. Sie ist Gedächtnisstütze, Kochassistent und hilft sogar beim Aufräumen. Kurz nach dem Aufstehen fragen wir uns: „Was gibt’s zum Frühstück?“ Wer heute als Antwort auf diese Frage einen spärlich bestückten Kühlschrank nach Essbarem durchforsten muss, darf sich auf das Jahr 2035 freuen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/10/ekokook-kueche-der-zukunft.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/10/ekokook-kueche-der-zukunft-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3 class="absatz">Die Küche von Morgen ist mehr als ein Raum zum Backen und Brutzeln. Sie ist Gedächtnisstütze, Kochassistent und hilft sogar beim Aufräumen.</h3>
<p>Kurz nach dem Aufstehen fragen wir uns: „Was gibt’s zum Frühstück?“ Wer heute als Antwort auf diese Frage einen spärlich bestückten Kühlschrank nach Essbarem durchforsten muss, darf sich auf das Jahr 2035 freuen. Dann genügt es, wenn wir die Frage nach dem Frühstück in den Raum stellen. Die Antwort liefert unsere Küche. Die hat uns nicht nur mit einer selbst erstellten Einkaufsliste rechtzeitig daran erinnert, Eier-, Milch- und Marmeladenvorräte aufzufüllen. Sie schlägt auch die passende Mahlzeit vor. So planen es die Designer und Ingenieure des Konzerns General Electric (GE). In ihrer Vision wird die Küche zur Kommandozentrale, die mit Geräten, Kühlschrank und Bewohnern kommuniziert. So denkt beispielsweise auch der Geschirrspüler mit und nimmt sich nur so viel Reinigungsmittel wie nötig. Und wenn‘s Probleme mit den Rezepten gibt, schauen Küchenstars wie Tim Mälzer auf einem riesigen Display mit Touch-Sensoren vorbei und helfen, den Braten perfekt zu garen.</p>
<p>Im Jahr 2050 werden laut UN rund 74 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Schon jetzt suchen Designer neue Wege bei der effizienteren Raumnutzung, dem Energiesparen und im Umweltschutz. Auf ihrer Liste steht die Revolution der Küche ganz oben, das Herzstück jeder Wohnung. „Heart of the Home“ nennt denn auch Electrolux sein Konzept, eine Vision für das Leben in 40 Jahren.</p>
<h3>Tisch als Topf</h3>
<p>Es schafft den fließenden Übergang von Topf zu Tisch und Herd. Die Menüzutaten werden einfach auf das Gerät gelegt. Dieses analysiert das Gemüse oder Fleisch und schlägt Rezepte vor. Der Koch wählt aus und markiert dann mit der Hand wie auf einem Touchscreen die Position und Größe des Kochfeldes auf der Tischfläche. Ein sanfter Druck gegen das flexible Material erzeugt die gewünschte Tiefe und Weite. Fertig ist der Herd. Jetzt tippt der Finger nur noch Temperatur und Garzeit ein – und dann kocht das Herzstück ganz von allein. Die internationale Designer-Gruppe Yanko Design will das Abfallproblem aus der Welt schaffen. Ihr „Ekokook“-System trennt den Müll und recycelt ihn (s. Foto). Das Ganze passiert in drei „Micro-Plants“: Teil eins zerstößt, zerquetscht oder schreddert Glas, Dosen, Plastik und Papier, Teil zwei bereitet das Abwasser zum Blumengießen auf, und Teil drei beherbergt Würmer, die den organischen Abfall zu Kompost verarbeiten.</p>
<p>„Immer alles schön ordentlich halten“ ist auch das Motto der Küchendesigner von GE. Selbst wenn bei der Frühstückszubereitung mal die Milch überläuft, braucht das den Hobbykoch nicht zu kümmern. Der Clou der GE-Küche: Der Herd reinigt sich selbst. Es wird Zeit, dass die Zukunft beginnt.</p>
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		<title>Schöne neue Einkaufswelt</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Oct 2010 16:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathy Guenther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 3/10]]></category>
		<category><![CDATA[Vorherige Ausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Handys als Einkaufsberater, allwissende Einkaufswagen, intelligente Kühltruhen – das erwartet uns im Supermarkt von morgen. Ein langer Arbeitstag geht zu Ende, jetzt schnell noch einkaufen. Ist eigentlich noch Butter da? Und war nicht die Milch abgelaufen? Solche Fragen brauchen wir uns vielleicht bald im Supermarkt nicht mehr zu stellen. Dann nehmen wir einfach einen Einkaufswagen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/10/einkaufen-in-zukunft.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/10/einkaufen-in-zukunft-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3 class="absatz">Handys als Einkaufsberater, allwissende Einkaufswagen, intelligente Kühltruhen – das erwartet uns im Supermarkt von morgen.</h3>
<p>Ein langer Arbeitstag geht zu Ende, jetzt schnell noch einkaufen. Ist eigentlich noch Butter da? Und war nicht die Milch abgelaufen? Solche Fragen brauchen wir uns vielleicht bald im Supermarkt nicht mehr zu stellen. Dann nehmen wir einfach einen Einkaufswagen, identifizieren uns mit einem Fingerabdruck auf dem Touchscreen am Wagen – und schon übermittelt der Kühlschrank die Einkaufsliste per Funk auf den Bildschirm. Denn das Kühlgerät erkennt seinen Inhalt und dessen Haltbarkeitsdaten selbstständig. Anschließend fährt der Wagen zu den Regalen und bedeutet: Butter ist alle, frische Milch muss auch gekauft werden. So simpel kann Einkaufen sein.</p>
<p>Damit das keine Zukunftsmusik bleibt, tüfteln Wissenschaftler an neuen Technologien für den Einzelhandel. Prof. Dr. Antonio Krüger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) etwa feilt im Innovative Retail Laboratory im saarländischen St. Wendel in Kooperation mit dem Einzelhändler Globus unter anderem am cleveren Kühlgerät von morgen. „In zehn bis zwanzig Jahren wird das Einkaufserlebnis stärker auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sein“, sagt der Informatiker. Einer der wichtigsten Zukunftstrends: Transparenz. „Über einen Chip am Produkt können Kunden dann Informationen zu Herkunft, Inhaltsstoffen und Transportweg abrufen“, sagt Krüger. Weitere praktische Innovationen des DFKI: Ein digitaler Sommelier weiß, welcher Wein zum Menü passt, und die Tiefkühltruhe hat Tipps beispielsweise zur Zubereitung des Wildlachsfilets parat.</p>
<h3>Zukunft auf Probe: Bezahlen per Fingerabdruck</h3>
<p>Im real,- Future Store im nordrhein-westfälischen Tönisvorst hat die Zukunft probeweise schon begonnen. Hier macht zum Beispiel eine Software das Handy zum individuellen Einkaufsberater. Und wer gern mal sein Portemonnaie vergisst – kein Problem. Einmal registriert, bezahlen Kunden im Supermarkt der Zukunft einfach per Fingerabdruck. Fixe Ideen oder der Beginn einer neuen Ära? Das entscheiden die Verbraucher. Denn nur, was Kunden wirklich nutzen, wird sich am Markt letztendlich durchsetzen.</p>
<h4 class="zukunft">Menschen brauchen Menschen</h4>
<div id="attachment_4192" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/10/vermögensberatung.jpg"><img class="size-medium wp-image-4192 colorbox-4173" title="Vermögensberatung" src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/10/vermögensberatung-220x220.jpg" alt="Paar im Beratungsgespräch" width="220" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Beratungsgespräch: Expertenrat in Finanzfragen erwünscht</p></div>
<h3>Persönliche Beratung zählt</h3>
<p>Online Einkaufen hat Zukunft. Doch bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Finanz- und Vorsorgelösungen gerät die Technik an Grenzen. Wenn es um Anlage- und Vorsorgelösungen geht, kann das Internet das persönliche Gespräch mit einem Experten nicht ersetzen. „Die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung klären gemeinsam mit dem Kunden, welche Wünsche und Ziele er verfolgt. Erst dann können sie ihm eine optimale Vorsorgelösung maßschneidern“, erklärt Prof. Dr. Reinfried Pohl, Vorstandsvorsitzender eines der führenden Finanzvertriebe.<br />
Zudem beantworten die Experten Fragen oder helfen Sparern, die staatlichen Förderungen, die ihnen zustehen, zu nutzen. „Für die Vermögensberatung gilt auch künftig: Menschen brauchen Menschen“, so Prof. Dr. Reinfried Pohl.</p>
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		<title>Mit Herzblut auf dem richtigen Weg</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 13:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 3/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Roten Teufel sind zurück: Der 1. FC Kaiserslautern spielt wieder in der Ersten Bundesliga. Lautern-Chef Stefan Kuntz (rechts) und Coach Marco Kurz (links) über Titel, Training, Fans und Finanzen. Herr Kurz, als Sie den Trainerposten im Sommer 2009 übernommen haben, war an Aufstieg noch nicht zu denken. Wie haben Sie es geschafft, aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/07/herzblut2.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/07/herzblut2-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3 class="absatz">Die Roten Teufel sind zurück: Der 1. FC Kaiserslautern spielt wieder in der Ersten Bundesliga. Lautern-Chef Stefan Kuntz (rechts) und Coach Marco Kurz (links) über Titel, Training, Fans und Finanzen.</h3>
<h5>Herr Kurz, als Sie den Trainerposten im Sommer 2009 übernommen haben, war an Aufstieg noch nicht zu denken. Wie haben Sie es geschafft, aus der Mannschaft eine verschworene Einheit zu formen?</h5>
<p>MK: Ich konnte nicht antreten und sagen: Wir wollen aufsteigen. Das war zu diesem Zeitpunkt einfach nicht richtig. Wir wollten uns von Woche zu Woche verbessern. Wenn man sich den Verlauf dieser Wahnsinnssaison anschaut, zeigt sich, dass wir sehr konstant aufgetreten sind und meine Spieler zudem sehr konzentriert umgesetzt haben, was wir vorgegeben haben.</p>
<h5>Ob Yoga, Meditation oder Hypnose – einige Fußballtrainer setzen auf eher unorthodoxe Methoden zur Spielermotivation. Haben Sie auch einen Trainings-Geheimtipp?</h5>
<p>MK: In erster Linie geht es mir darum, dass die Spieler ihr Potenzial ausschöpfen können. Hierzu nutzen wir sämtliche seriösen Mittel. Dazu gehören moderne Trainingsmethoden, aber auch der gute alte Medizinball oder Läufe über die Treppen des Fritz-Walter-Stadions.</p>
<h5>Sie gelten als Malocher: Welche Tugenden sind Ihnen im Fußballsport wichtig?</h5>
<p>MK: Dass man mich als Malocher wahrnimmt, ist mir so nicht bewusst. Grundsätzlich ist es mir lieber, wenn meine Spieler die verschiedenen Situationen auf dem Feld spielerisch lösen. Ich möchte aber ebenso, dass man spürt, dass meine Mannschaft wirklich alles abrufen will – denn dann verzeihen die Fans auch Fehler.</p>
<h5>Laut eigener Aussagen sind Sie schnell „mit dem Betze-Virus infiziert worden“. Was ist das Besondere am FCK?</h5>
<p>MK: Die Unterstützung und das Herzblut einer ganzen Region, die bedingungslos hinter dem Verein steht, das macht den „Betze“ aus. Die Unterstützung der Fans auch auf fremden Plätzen ist für meine Mannschaft unglaublich wichtig. Wir hatten in der Saison eigentlich kein einziges wirkliches Auswärtsspiel, denn auch die FCK-Fans sind überall dabei und verbreiten „Betze-Feeling“.</p>
<h5>Was wünschen Sie sich für die nächste Saison?</h5>
<p>MK: Wir wollen erst einmal eine gute Gruppe zusammenbekommen. Nur über das Kollektiv im Verein, mit der Mannschaft und mit dem Umfeld ist unser Ziel erreichbar. Allen muss klar sein: Es kann nur um den Klassenerhalt gehen.</p>
<h5>Herr Kuntz, endlich wieder erstklassig: Was waren die entscheidenden Faktoren, dass es dieses Jahr geklappt hat?</h5>
<p>SK: Wir haben mit Marco Kurz einen erstklassigen Trainer verpflichtet. Er hat mit den guten Neueinkäufen und den schon vorhandenen Spielern sehr schnell eine stark spielende Einheit gebaut, die die Herzen der Fans mit einigen begeisternden Auftritten zurückerobern konnte.</p>
<h5>Als Sie vor zwei Jahren zum FCK kamen, schien schon alles zu spät. Wie haben Sie es geschafft, Lautern wieder auf die Spur zu bringen?</h5>
<p>SK: Der Verein ist in seiner Außendarstellung besser geworden, und so wurde die Identifikation zwischen Stadt, Fans, Sponsoren sowie Mannschaft und Verein wiederhergestellt. Zusammen mit meinem Vorstandskollegen Dr. Johannes Ohlinger haben wir die finanzielle Talfahrt stoppen können und sind nun – ganz langsam – wieder auf dem richtigen Weg.</p>
<h5>13 Jahre lang stand Ihnen die Deutsche Vermögensberatung als Hauptsponsor zur Seite. Wie beurteilen Sie diese Partnerschaft?</h5>
<p>SK: Wir danken Prof. Dr. Reinfried Pohl und der Deutschen Vermögensberatung herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit und die Unterstützung als Hauptsponsor des Clubs – eine Partnerschaft, die wohl einzigartig im deutschen Fußball ist. Uns war es ein besonderes Anliegen, dem Wunsch der DVAG, die Brust des FCK-Trikots frei zu machen, nachzukommen und die enge Partnerschaft dennoch weiter bestehen zu lassen.</p>
<h5>Kaiserslautern hat den Sprung ins Oberhaus geschafft – ist der Verein jetzt erst mal aus dem Schneider?</h5>
<p>SK: Nein, aufgrund der vierjährigen Vergangenheit in der 2. Liga und der damit verbundenen Differenz auf der Einnahmeseite des Vereins im Vergleich zu anderen Bundesligavereinen müssen wir drei Jahre am Stück in der Bundesliga bleiben, um an den nächsten sportlichen und wirtschaftlichen Schritt zu denken.</p>
<h5>Worauf freuen Sie sich in der kommenden Saison besonders?</h5>
<p>SK: Auf die Duelle gegen die großen Mannschaften der Bundesliga auf dem Betzenberg oder auch in den tollen Stadien der Liga und natürlich die Anstoßzeit 15.30 Uhr am Samstagnachmittag.</p>
<p><a href=" http://www.dvag-teamblog.de/teamblog/1-fc-kaiserslautern/ " target="_blank">Aktuelle FCK-Infos</a></p>
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		<title>Brot aus Gift rettet die Welt</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 08:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[2050 werden rund neun Milliarden Menschen auf der Erde leben - und alle brauchen Essen. Wie Agrarforscher die Weltbevölkerung heute und in Zukunft satt bekommen wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/glueck.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/glueck-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">Es sieht aus wie ein ganz normales Feld …</span></strong></h3>
<p>… voller Kohlköpfe. Doch Kohl ist nicht gleich Kohl, das weiß man hier im norddeutschen Marne nur zu gut. Zwar gedeiht das Gemüse im Dithmarscher Land überall prächtig, aber die Ernte dieses Ackers wandert nicht in den Kochtopf. Die runden Dinger sind das Ergebnis jahrelanger Züchtungsarbeit – und die Ahnen zukünftiger Kohlgenerationen. Denn die Forscher bei einem der größten Kohlzuchtspezialisten Europas kreuzen, säen und beobachten den Superkohl für morgen.</p>
<p>Eines der Zauberwörter lautet Hybridzüchtung. Der Trick: Die Forscher züchten Pflanzenlinien, die über Generationen nur mit sich selbst bestäubt werden. Das Ergebnis ist Grünzeug, das kümmerlich aussieht und noch kümmerlichere Erträge bringt. Doch kreuzt man zwei solcher Inzucht-Linien miteinander, entsteht eine sogenannte Hybride – und deren Saatgut ist extrem ergiebig. Zwar kennen Züchter diese Technik schon lange, aber angesichts der großen Hoffnungen, die mit der grünen Gentechnik verknüpft sind, geriet die Hybridforschung ins Hintertreffen.</p>
<p>Doch nun sieht es nach einer Renaissance aus. Ein Grund sind neue Softwareprogramme und mathematische Modelle, die die Forschung unterstützen können. Statt mühsam herumzuprobieren, könnten die Wissenschaftler so spezielle Prozesse besser voraussagen. Professor Albrecht E. Melchinger von der Universität Hohenheim hält „Ertragssteigerungen um 30 bis 70 Prozent – und das ohne Gentechnik“ bei vielen Kulturpflanzen für möglich.</p>
<p>Dennoch: Viele Experten setzen auf genetisch veränderte Nutzpflanzen. Können diese den Hunger in der Welt besiegen? Die Zeit drängt: Schon 2050 könnten auf der Erde neun Milliarden Menschen leben, zwei Milliarden mehr als heute. Zudem verschlechtern sich die klimatischen Bedingungen in vielen Regionen. Laut Weltgesundheitsorganisation müssten sich die Erträge von Mais, Weizen, Reis und Kartoffeln in den kommenden 40 Jahren verdoppeln, um die steigende Weltbevölkerung zu ernähren. Dazu sei jedoch eine zweite grüne Revolution erforderlich. Die erste sorgte vor 40 Jahren dafür, dass die Ernten aufgrund neuer Dünger oder Pestizide anstiegen.</p>
<p>Doch dieses Konzept ist ausgereizt. Die Gentechnik scheint ein Ausweg – und ruft viele Kritiker auf den Plan. Zu wenig seien die Folgen der Genmanipulation an Pflanzen und Nahrungsmitteln für Umwelt und Gesundheit erforscht. Außerdem habe sie den Hunger auf der Welt bislang kaum bekämpfen können. Ein Kritikpunkt, den auch Befürworter einräumen müssen. Einer der Gründe: Gentechnisch veränderte Pflanzen wurden bisher meist für die industrialisierte Landwirtschaft gezüchtet. Für die vielen Kleinbauern in Asien und Afrika jedoch ist neues Saatgut unerschwinglich. Doch gerade diese Landwirte müssten ihre Ernten steigern, um sich selbst und die Bevölkerung vor Ort versorgen zu können. Die meisten Experten halten daher eine Neuausrichtung, nicht aber eine Abkehr von der grünen Genforschung für wichtig. „Es ist glasklar, dass die Gentechnik eine nützliche Methode ist“, sagt Prof. Bernd Müller-Röber vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Baumwolle fürs Brot</span></strong></h3>
<p>So tüfteln beispielsweise Wissenschaftler am Internationalen Reisforschungsinstitut auf den Philippinen an einem Turbo-Reis. Sein Vorteil: Während andere Pflanzen bei der Photosynthese, also der Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie, rund 30 Prozent der Kraft verlieren, ist seine Energieausbeute wesentlich höher. Damit bräuchten die Superkörner viel weniger Wasser, weniger Nährstoffe und brächten mehr Ertrag.</p>
<p>Dagegen haben US-Wissenschaftler statt Reis die Baumwolle im Visier. Ihnen ist es gelungen, Baumwollsamen essbar zu machen. Normalerweise enthalten diese ein Gift, das bei den meisten Lebewesen schwere Herz- und Leberschäden verursacht. Die Forscher konnten jedoch das Gift in den Körnchen ausschalten. Allein die bereits heute angebaute Menge Baumwolle birgt nach Angaben der Wissenschaftler genügend Proteine, um 500 Millionen Menschen ernähren zu können. Wenn die Behörden die Genehmigung zur kommerziellen Nutzung erteilen, könnten schon bald Baumwollbrote aus den veränderten Samen auf den Esstischen landen – und neben Hybridkohl oder Super-Reis den Hunger der wachsenden Weltbevölkerung stillen.</p>
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		<item>
		<title>Eine Stimme gegen Gewalt</title>
		<link>http://www.dvag-magazin.de/zukunft/eine-stimme-gegen-gewalt/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:51:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor seiner Solokarriere war Claus Eisenmann einer der "Söhne Mannheims". Jetzt setzt sich der Tenor dafür ein, mit Musik die Welt zu verändern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/05/Claus_Eisenmann-96x96.jpg" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">„Und wenn ein Lied meine Lippen verlässt …“</span></strong></h3>
<div id="attachment_1945" class="wp-caption alignleft" style="width: 230px"><a href="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/05/Claus_Eisenmann.jpg"><img class="size-medium wp-image-1945 colorbox-1793" style="margin: 5px;" title="Claus Eisenmann: Künstler mit einem Herz für Kinder" src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/05/Claus_Eisenmann-220x220.jpg" alt="Claus Eisenmann, schwarz-weiß" width="220" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Claus Eisenmann: Künstler mit einem Herz für Kinder</p></div>
<p>Nicht zuletzt dank des unverwechselbaren Schmelzes in den Stimmen von Xavier Naidoo und Claus Eisenmann schrieben die „Söhne Mannheims“ mit diesem Lied ein Stück deutsche Musikgeschichte. 2004 kam die Ballade auf der CD „Noiz“ in die Plattenläden – und kletterte im Jahr darauf an die Spitze der Albumcharts.</p>
<p>Ein solcher Erfolg war bei der Bandgründung rund acht Jahre zuvor nicht zu erahnen gewesen. Damals bastelten Eisenmann und Naidoo gemeinsam mit vier Mannheimer Kumpels im elterlichen Keller an ihrem Soul-Sound.</p>
<p>Zu den ersten Auftritten in der Mannheimer Altstadt klatschten gerade mal 20 zahlende Gäste. Doch dann färbte die Bekanntheit Naidoos als Solosänger auf die Band ab. 2005 spielten Eisenmann und Co. beim Life-8-Konzert am Brandenburger Tor vor 150.000 kreischenden Fans. „Das war der Wahnsinn“, erinnert sich der 42-Jährige.</p>
<p>2006 geht Eisenmann dann eigene Wege, 2008 erscheint sein erstes Soloalbum „Mein Herz schlägt weiter“. Mit dieser CD wagte Eisenmann einen Neuanfang. Einen Befreiungsschlag nennt Eisenmann das Album. Darauf hat er ein Leben lang hingearbeitet. „Endlich durfte ich so sein, wie ich bin.“ Hier bringt der ausgebildete Tenor Balladen ebenso wie rockige Stücke. „Beim Vorstellungskonzert habe ich hinter der Bühne geweint – vor Freude“, gesteht der Sänger. Für sein nächstes Album ist er schon im Studio. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: 2011. Wer so lange nicht warten möchte, kann <a title="Claus Eisenmann" href="http://www.claus-eisenmann.de/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.claus-eisenmann.de/?referer=');">Eisenmann</a> auch buchen.</p>
<p>Seit vor knapp einem Jahr sein Sohn Lion Luca auf die Welt kam, ist die Musik für den Mannheimer neben Kunst vor allem Broterwerb: „Ich muss jetzt noch mehr Gas geben, um meine Familie abzusichern.“ Dabei verlässt er sich auf die Unterstützung seines Vermögensberaters Harald Rehbein. „Die Beschäftigung mit Geld ist gar nicht mein Ding“, bekennt Eisenmann. „Glücklicherweise habe ich die beste Betreuung der Welt.“ So kann er sich um die Dinge kümmern, die ihm wichtig sind.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Wenn ein cooler Musiker kommt</span></strong></h3>
<p>2009 gründete Eisenmann den Verein „Ken Zores“, was im Mannheimer Dialekt so viel bedeutet wie „keinen Streit“. Auslöser waren Gewaltakte wie der tödliche Angriff Münchener Jugendlicher auf einen Geschäftsmann. „Ich hatte Angst um mein Kind und unsere Gesellschaft“, sagt Eisenmann.</p>
<p>Mit dem Verein spendet er Musikinstrumente für Schulen. Und er motiviert andere Künstler, Jugendhäuser oder Schulklassen zu besuchen. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen beibringen, Musik als Ventil zu nutzen. Wenn ein cooler Musiker kommt, hören sie ihm zu.“</p>
<p>Mit Musik die Welt verändern – das war schon das Credo eines der größten Erfolge der „Söhne Mannheims“: „Und wenn ein Lied meine Lippen verlässt, dann nur, damit du Liebe empfängst.“</p>
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		<title>Der eiskalte Adler</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 13:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 1/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Profi Michael Hackert ist ein echter Künstler am Puck. Wenn er bei der Weltmeisterschaft in Mai aufs gegnerische Tor stürmt, tut er das auch, um es seinen Brüdern zu beweisen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/michael_hackert-96x96.jpg" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">„Als ich sechs war …</span></strong></h3>
<div id="attachment_788" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a href="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/michael_hackert.jpg"><img class="size-full wp-image-788 colorbox-520" style="margin: 5px;" title="Michael Hackert" src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/michael_hackert.jpg" alt="Michael Hackert trägt für Mannheim und die Nationalmannschaft den Adler auf dem " width="192" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Michael Hackert: Trägt für Mannheim und die Nationalmannschaft den Adler auf dem Trikot</p></div>
<p>…, wollte ich meinem großen Bruder alles nachmachen“, erinnert sich der Eishockeyspieler Michael Hackert. Also schnürte der Heilbronner die Schlittschuhe und folgte seinem Bruder Oliver mit wackeligen Schritten auf die glatte Eisfläche. Heute ist das Stadion sein zweites Zuhause: Der 28-jährige Linksschütze stürmt erfolgreich für die Adler Mannheim und die Deutsche Nationalmannschaft.</p>
<p>Den festen Platz im Kader musste der Profisportler sich hart erarbeiten. Eishockey gilt als schnellste Mannschaftssportart der Welt, und als besonders körperbetont: Body-Checks und Verletzungen sind an der Tagesordnung. Auch sein eigener Körper stand Hackert manchmal im Weg. Aufgrund einer Diabetes-Erkrankung ging er lange Zeit nur mit einer Insulinpumpe unter dem Trikot ins Spiel. Inzwischen ist er auf Spritzen umgestiegen, die er sich nach jeder Mahlzeit setzen muss. „Als Sportler achte ich sowieso auf meine Ernährung, der Diabetes ist also keine große Beeinträchtigung mehr“, erzählt Hackert.</p>
<p>Den bislang schönsten Moment in seiner Laufbahn erlebte der Stürmer, als er mit den Frankfurter Lions sämtliche Fans und Sportexperten verblüffte. Die Mannschaft, die als Abstiegskandidat gehandelt wurde, arbeitete sich Spiel für Spiel nach oben und erkämpfte sich die Meisterschaft 2004.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Gesunde Konkurrenz unter Brüdern</span></strong></h3>
<p>Beim nächsten großen Höhepunkt seiner Laufbahn steht die ganze Republik hinter ihm: Im Mai geht der Künstler am Puck bei der Weltmeisterschaft in Deutschland für die Nationalmannschaft aufs Eis. „Eine WM im eigenen Land ist etwas ganz Besonderes“, sagt Hackert. „Die Atmosphäre, die Fans – das erlebt man wohl nur einmal in seiner Karriere.“</p>
<p>Im Ligaalltag spielt er seit 2007 beim Rekordmeister Adler Mannheim. Hier steht auch sein jüngerer Bruder Axel unter Vertrag. „Ich freue mich über jede Gelegenheit, mit Axel zusammen nach dem Puck zu jagen. Auch mit Oliver habe ich eine Zeit lang im selben Club gespielt, bevor er seine Profikarriere beendet hat“, sagt Michael Hackert. „Es herrscht eine gesunde Konkurrenz unter uns Brüdern, aber wir gönnen uns gegenseitig unsere Erfolge.“ Die drei Geschwister sind auch in der Freizeit ein Dream-Team. „Unsere Familie hält zusammen“, sagt Michael Hackert. So eng, dass er sich erst vor einem Jahr aus dem elterlichen Heim in Heilbronn verabschiedet hat, um mit seiner Freundin eine Wohnung in Mannheim zu beziehen.</p>
<p>Für die Zeit nach seinem letzten Spiel ist der Schwabe bestens gewappnet: „Ich spare einen großen Teil des Geldes, das ich verdiene.“ Damit er beim Vermögensaufbau für die Altersvorsorge nicht aufs Glatteis gerät, setzt Hackert auf professionelle Rückendeckung: Vermögensberater Olaf Stadelbacher ist nicht nur einer seiner Fans. Er berät Michael und dessen Bruder Axel auch in finanziellen Angelegenheiten – damit das Leben auch nach dem letzten Schlusspfiff erfolgreich weitergeht.</p>
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		<title>Wenn der Strom spazieren fährt</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 14:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 1/10]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltweit sind fast eine Milliarde Autos auf den Straßen unterwegs, und es werden täglich mehr. Die Devise der Zukunft: Strom statt Benzin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/ichange_cockpit.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/ichange_cockpit-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">Wer gelegentlich bei der Parkplatzsuche</span></strong></h3>
<p>…  über sein großes Auto stöhnt, könnte sich vermutlich glatt in den iChange verlieben. Das Konzeptauto ist im Urzustand ein schicker Einsitzer mit Platz für den Fahrer. Doch auf Wunsch pumpt es sich innerhalb von vier Sekunden zu einem Dreisitzer auf, indem das Dach hinten um 15 Zentimeter angehoben wird. Damit lässt sich auch die Kleinfamilie mühelos von A nach B kutschieren. Werden die Rücksitze nicht mehr gebraucht, senkt sich das Dach wieder nach unten. Das Auto ist dann windschnittiger, verbraucht weniger Kraftstoff und passt auch in kleine Parklücken. Das Zukunftsmodell des Schweizer Ingenieurs Frank Rinderknecht ist eine Antwort auf die Frage nach sparsamen und vor allem umweltschonenden Autos. Ein Elektromotor komplettiert das Sparmobil und beschleunigt es mit seinen 204 PS auf stolze 220 Stundenkilometer. Entwickler Rinderknecht, einer der visionärsten Autobauer der Welt, sieht den iChange als „Symbol für den fundamentalen Umbruch“ in der Automobilwelt.</p>
<p>Keine Utopie, denn die deutsche Industrie bereitet sich seit Jahrzehnten auf den flächendeckenden Einsatz von energie- und umweltschonenden Fahrzeugen vor. Das Ziel: ein bezahlbares, alltagstaugliches Elektroauto in Großserie. Alle namhaften Automobilkonzerne bieten in ihrem Sortiment mittlerweile Hybridautos an, eine Vorstufe des komplett mit Elektroantrieb ausgestatteten Fahrzeugs.</p>
<p>Hybridautos sind sowohl mit Verbrennungs- als auch mit Elektromotor ausgestattet, je nach Leistungsanforderung greift die Maschine entweder auf den einen oder den anderen Antrieb zu. Bei Stadtfahrten spart der Elektromotor Kosten und Abgase. An Ampeln schaltet sich grundsätzlich der Benzinmotor ab, beim Anfahren reicht der Elektroantrieb. Für Fahrten mit hohem Tempo und starker Beschleunigung benötigen die Hybridautos allerdings noch das Benzinaggregat.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Strom tanken, Geld sparen</span></strong></h3>
<div id="attachment_791" class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a href="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/audi_e-tron.jpg"><img class="size-medium wp-image-791 colorbox-531" title="Audi e-tron" src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/01/audi_e-tron-220x220.jpg" alt="Konzeptstudio des Audi e-tron" width="220" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Audi e-tron: Der Sportwagen mit Elektromotor ist bis jetzt nur als Prototyp entwickelt</p></div>
<p>Mittelfristig hoffen viele Autobauer, vollständig auf den Elektroantrieb setzen zu können. Das größte Hindernis für Elektrofahrzeuge sind derzeit noch die schwachen Akkus. Aufgrund ihrer geringen Speicherkapazität ist die Fahrt in einem Stromauto nach etwa 200 Kilometern schon vorbei. Laut einer Studie sind 80 Prozent der gefahrenen Strecken in Deutschland kürzer als 20 Kilometer. Für Kurzstrecken eignen sich Elektroautos zwar heute schon, alles andere ist aber noch Zukunftsvision.</p>
<p>So forschen Wissenschaftler auf Hochtouren am „Super-Akku“, der Energie für Hunderte von Kilometern liefert und gleichzeitig noch eine geringe Ladezeit besitzt. Weiteres Manko der Batteriezellen von heute: Mit rund 15.000 Euro sind sie extrem teuer – und halten nicht einmal ein Autoleben lang.</p>
<p>Da erscheint eine andere Vision verlockend: das Elektrofahrzeug als mobiler Stromspeicher und damit als Einnahmequelle für den Besitzer. Hier können Batterien Energie nicht nur speichern, sondern auch wieder abgeben. Nachts würde der Wagen zu günstigen Stromtarifen geladen, und tagsüber, wenn das Auto etwa auf dem Firmenparkplatz oder im Parkhaus steht, gibt es den überschüssigen Strom zu Spitzenpreisen ab.</p>
<p>Auch für große Energieversorger wären Elektroautos eine interessante Alternative zur Stromspeicherung. Die E-Autos könnten etwa regenerativ erzeugte Energie speichern, wenn Wind- oder Solarkraftwerke witterungsbedingt mehr Strom erzeugen, als gerade benötigt wird. Steigt die Stromnachfrage, speisen die Autos ihn einfach wieder ins Netz ein. Bis 2020 sehen Forscher ein Potenzial von 4,5 Millionen Elektroautos, die ihre Energie über das bestehende Stromnetz beziehen können.</p>
<p>Trotz diverser Nachteile steigt bei Autofahrern die Akzeptanz gegenüber Hybrid- beziehungsweise Elektroautos. Laut einer Continental-Studie aus dem Jahr 2009 wächst der Bekanntheitsgrad alternativer Antriebe stetig. Zudem seien immer mehr Menschen bereit, auf umweltfreundliche Modelle umzusteigen. Der hohe Anschaffungspreis ist aber immer noch eine Hürde: Lediglich 28,4 Prozent der Deutschen können sich momentan vorstellen, einen Hybridwagen zu kaufen. 58 Prozent der Autofahrer würden allerdings sofort zugreifen – wenn ihnen der Staat beim Kauf der umweltfreundlichen Autos unter die Arme griffe.</p>
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		<title>Supermann Biedermann</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:31:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Doppel-Weltmeister Paul Biedermann wurde über Nacht zum Schwimmstar. Doch der sympathische Hallenser blieb trotz seiner Erfolge auf dem Teppich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/07/biedermann.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/07/biedermann-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">Als Kind war Paul Biedermann eher pummelig</span></strong></h3>
<p>Und als der Vierjährige zum ersten Mal 25 Meter schwimmen sollte, musste er vor dem Anschlag aufgeben. Das klingt nicht wie der verheißungsvolle Beginn einer Schwimmerkarriere. Doch Biedermann ist ein klassischer Spätstarter und ein echter Kämpfer. Sein Seepferdchenabzeichen holte er im zweiten Anlauf. Es folgten unter anderem bislang 21 Deutsche- und zwei Europa-Meister-Titel. Im – für einen Schwimmer recht fortgeschrittenen – Alter von 22 Jahren gelang Biedermann sein bisher größter Coup: Er kraulte quasi über Nacht in die oberste Liga der Weltstars.</p>
<p>Neben das Seepferdchenabzeichen kann sich der 23-Jährige jetzt zwei Goldmedaillen in die Vitrine legen. Beide holte er im Juli 2009 bei den Schwimmweltmeisterschaften in Rom. „Der Deutsche zerstückelt den größten Schwimmer aller Zeiten“, schrieb die italienische Gazette Tuttosport. Gemeint war der spektakuläre Sieg über den US-Superstar Michael Phelps, der auf der 200-Meter-Freistilstrecke bis dahin als uneinholbar galt. Doch nach rund 60 Armschlägen im römischen Becken schlug Biedermann als Erster an und brach nebenbei auch noch Phelps‘ Weltrekord. Gold und Weltrekord holte er am gleichen Tag auch noch auf 400 Meter Freistil. „Es ist unglaublich, fantastisch“, schwärmte der Shootingstar sichtlich überwältigt. „Ich hatte so viel Spaß!“</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Lieber in Badehose</span></strong></h3>
<p>Kurz nach den Rennen war viel von seinem Schwimmanzug die Rede. Eine halbe Stunde braucht der 1,94-Meter-Mann, um sich die hautenge Hightechbekleidung überzustreifen. Sie gibt ihrem Träger enormen Auftrieb, reduziert den Wasserwiderstand. So pflügt der Athlet gewissermaßen wie ein Luftkissenboot durchs Becken. „Eine bis zwei Sekunden macht der Anzug aus“, schätzt Biedermann. Ab 2010 sind die Wunderanzüge verboten. Ihn stört’s nicht: „Ich schwimme sowieso lieber in Badehose.“ Für seinen Erfolg verantwortlich sei vor allem hartes Training, betont er. Jedes Jahr absolviert er 2.300 Trainingskilometer. Seit er 2001 mit Frank Embacher einen neuen Coach bekam, hat sich sein Körper so richtig entwickelt. Die beachtlichen 110 Zentimeter Brustumfang beispielsweise hat er sich erst antrainieren müssen.</p>
<p>Den nötigen Biss für seine Schwimmduelle holt sich der Heavy-Metal-Musikfan über seine Kopfhörer. Mit Metallica,<br />
AC/DC oder Rammstein bringt er sich vor dem Wettkampf in Stimmung. Deren Songs verleihen ihm das Quäntchen Aggression, das ihm hilft, seine Gegner zu überrunden.</p>
<p>Privat ist Paul Biedermann eher der nette Typ. Weil er zudem noch gut aussieht, ist er ein echter Traum für Werbepartner und Sponsoren. Hauptsponsor der ersten Stunde: die Deutsche Vermögensberatung. Doch trotz lukrativer Angebote bleibt der Hallenser, der zurzeit ein Praktikum bei den örtlichen Wasserwerken absolviert, auf dem Teppich. Was macht Biedermann mit dem Geld? „Das spare ich für später.“ Als Spätstarter weiß er eben: Es lohnt sich, auf die Zukunft zu setzen.</p>
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		<title>Leben retten wird leichter</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 13:28:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 4/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[„Guten Tag, Da Vinci mein Name … …, ich operiere Sie heute“, stellt der Chirurg sich mit leicht blecherner Stimme vor. Dann rollt er mit einem leisen Surren an die Kopfseite des Tisches. Mit mechanischen Bewegungen schaltet er sein Operationslicht an. Seine metallenen Finger greifen nach dem Laser-Skalpell. Dann legt er los. In Zukunft sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/glueck.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/glueck-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">„Guten Tag, Da Vinci mein Name …<br />
</span> </strong></h3>
<p>…, ich operiere Sie heute“, stellt der Chirurg sich mit leicht blecherner Stimme vor. Dann rollt er mit einem leisen Surren an die Kopfseite des Tisches. Mit mechanischen Bewegungen schaltet er sein Operationslicht an. Seine metallenen Finger greifen nach dem Laser-Skalpell. Dann legt er los.</p>
<p>In Zukunft sind Roboter aus dem Operationssaal nicht mehr wegzudenken. Da Vinci gibt es heute schon, er spricht zwar nicht, entfernt aber bereits Prostatakrebs, legt Bypässe und assistiert bei Gehirn-OPs. Er und sein Roboter-Kollege Caspar unterstützen Mediziner in der ganzen Welt, sie schneiden und fräsen wesentlich präziser als Ärzte aus Fleisch und Blut. Die Folge: Solche Eingriffe belasten den Patienten weniger stark, er erholt sich oft doppelt so schnell wie nach einer herkömmlichen Operation. Ein weiterer Vorteil ist die Mini-Kamera, die der Roboter in den Körper einführt. Sie überträgt das Operationsfeld zehnfach vergrößert und dreidimensional auf den Monitor des Mediziners. „Mit dem Einsatz dieser roboterunterstützten Technologie ist während der Operation eine bisher nicht gekannte Präzision und vergrößerte 3-D-Sicht garantiert“, sagt Prof. Dr. Markus Müller, Chefarzt der Urologischen Klinik in Ludwigshafen über Da Vinci.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Heilendes Licht</span></strong></h3>
<p>Die OP-Automaten arbeiten meist mit Lasern, also künstlichen Lichtstrahlen. Je nach ihrer Wellenlänge können sie mit Hochpräzision krankes Gewebe abtrennen oder Körperstellen nur sachte abtasten – ähnlich funktionieren DVD-Player. Bisher korrigieren Laser üblicherweise Kurzsichtigkeit, entfernen unliebsame Körperhaare oder lassen Narben verschwinden. In Zukunft werden sie verstärkt in der Früherkennung eingesetzt werden. Mit den Laserstrahlen kann der Mediziner den Patienten unter die Haut schauen – ohne Gewebeproben entnehmen zu müssen.</p>
<p>In einigen Jahren werden wohl fast alle deutschen Arztpraxen Lasertechnik einsetzen. Im radiochirurgischen Behandlungszentrum in Krefeld arbeitet Gamma-Knife bereits mit der richtigen Wellenlänge. Der innovative Hightechapparat bündelt Strahlen exakt auf einem Punkt und zerstört so Tumore im Kopfbereich – ohne die Kopfhaut zu verletzen. Diese schmerzfreie Bestrahlungstechnik hat schon so manchen Patienten vor dem Operationssaal bewahrt. Der Eingriff wird sogar ambulant durchgeführt. Nach einer kurzen Erholungsphase können die Patienten nach Hause gehen – mit Glück vollständig geheilt.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Keine Tierversuche mehr</span></strong></h3>
<p>Auf einem ganz anderen Gebiet forscht das Fraunhofer-Institut. Hier versuchen die Forscher, einzelne Organe außerhalb des menschlichen Körpers am Leben zu erhalten. „Unsere künstlichen Organsysteme zielen darauf ab, eine Alternative für Tierversuche zu bieten“, erklärt Professorin Heike Mertsching vom Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik IGB in Stuttgart. „Zumal der Stoffwechsel von Mensch und Tier unterschiedlich ist.“ Erste Experimente mit einer Leber und einem künstlichen Kreislaufsystem verliefen vielversprechend.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Herstellung von Sehnen oder Blutgefäßen im Reagenzglas aus menschlicher DNA. In Zukunft könnten ganze Organe in Nährsubstanzen heranwachsen. Noch wird allerdings heiß diskutiert, ob es ethisch vertretbar ist, menschliche Körperteile im Labor zu züchten.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Zuckerkugeln gegen Krebs</span></strong></h3>
<p>Auch die Pharmaforscher schlafen nicht. Sie arbeiten an der Entwicklung von Medikamenten gegen bisher unheilbare Krankheiten. Da viele Viren bereits resistent gegen Antibiotika sind, erzeugen die Forscher vom Max-Planck-Institut zum Beispiel heilende Eiweiße aus Tabakpflanzen.</p>
<p>Außerdem arbeiten sie daran, Medikamente zu kreieren, die direkt in den Krankheitsherd wandern. Chemiker am Max-Planck-Institut haben Mikrokapseln erzeugt, deren Außenwände aus Zucker bestehen. Innen ist Platz für Wirkstoffe. Die Kugeln sollen wie winzige Transport-U-Boote durch den Körper schwimmen, um zum Beispiel an Tumorzellen anzudocken und ihnen den Garaus zu machen.</p>
<p>Da Vinci muss weder Antibiotika noch Zuckermoleküle schlucken. Sollten den Roboter einmal Viren befallen, muss er auf den Tisch eines Software-Experten. Der wird dann möglicherweise auch zum Laser-Werkzeug greifen.</p>
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		<title>Aus dem nichts an die Spitze</title>
		<link>http://www.dvag-magazin.de/zukunft/aus-dem-nichts-an-die-spitze/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 16:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 3/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[„Mein Lebensmotto lautet ‚Mut zum Risiko‘“ …, sagt Fredi Bobic. Dass er bereit ist, für seinen Erfolg ungewohnte Wege zu gehen, hat der frühere Profifußballer gerade wieder bewiesen. Nach über zehn Jahren als Torjäger in der Bundesliga übernahm der Europameister von 1996 im März dieses Jahres den Posten des Managers beim bulgarischen Erstligisten Tschernomorez 919 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2009/09/Kurz-und-Knapp_Geldscheine1.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2009/09/Kurz-und-Knapp_Geldscheine1-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">„Mein Lebensmotto lautet ‚Mut zum Risiko‘“</span></strong></h3>
<p>…, sagt Fredi Bobic. Dass er bereit ist, für seinen Erfolg ungewohnte Wege zu gehen, hat der frühere Profifußballer gerade wieder bewiesen. Nach über zehn Jahren als Torjäger in der Bundesliga übernahm der Europameister von 1996 im März dieses Jahres den Posten des Managers beim bulgarischen Erstligisten Tschernomorez 919 Burgas. Gemeinsam mit seinem früheren Stuttgarter Teamkollegen und heutigem Burgas-Trainer Krassimir Balakow will Bobic den Verein vom Mittelfeld an die Spitze der bulgarischen Liga führen. Es gehöre Mut dazu, bei einem noch unbekannten, kleinen Verein die Verantwortung zu übernehmen, bekennt der 37-Jährige. Dennoch liebt er gerade solche Herausforderungen: „Oben einsteigen und Erfolg haben, das kann jeder. Wir wollen hier etwas aufbauen und auf unserem eigenen Weg nach oben.“ Bobic sieht sich auch in seiner neuen Funktion als Führungsspieler. In Maribor geboren, ging er mit seinen Eltern nach Deutschland und wuchs in Baden-Württemberg auf. Das Besondere an Bobics Charakter: Er vereint „deutsche Tugenden“ mit „slowenischem Heißblut“.</p>
<p>Seinen Ehrgeiz, sein Temperament und die Leidenschaft für den Fußball hat der frühere deutsche Nationalspieler auch an seine beiden Töchter Celine und Tyra vererbt. Ihnen kann er inzwischen allerdings nicht mehr so häufig wie früher beim Dribbeln und Flanken zuschauen. Doch der Lebensmittelpunkt der Familie Bobic bleibt weiterhin Deutschland. Schließlich arbeitet der Fußballexperte ja auch noch als Kommentator beim DSF und beim Internetradiosender „90elf“. „Meine Familie und ich fühlen uns sehr wohl in unserer Wahlheimat Berlin. Mir gefällt die Weltoffenheit und das Großstadtgefühl dieser pulsierenden Metropole“, so der ehemalige Stürmerstar. Außerdem genießt Bobic hier die geselligen Stunden in seiner selbst entworfenen Villa im Grunewald. Dort versammelt sich die Familie gern bei schwäbischen Köstlichkeiten um den Esstisch. Dass er nun regelmäßig zwischen Berlin und seiner 2.000 Kilometer entfernten Arbeitstätte am Schwarzen Meer hin- und herfliegt, sieht der Extrem-Berufspendler relativ gelassen: „Mit guter Planung und viel Verständnis seitens der Familie wird das klappen.“</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Schwäbische Besonnenheit in Finanzfragen</span></strong><strong><br />
</strong></h3>
<p>Ebenso gewissenhaft, wie er Beruf und Privatleben ausbalanciert, geht der Fußballmanager auch bei der Finanzplanung vor. „Die Analysen meines Vermögensberaters sind mir sehr wichtig, und ich nehme mir dafür immer genug Zeit.“ Bei diesem Thema erlaubt sich Fredi Bobic allerdings weniger Mut zum Risiko als in anderen Lebensbereichen. „In finanziellen Dingen ist mir Sicherheit sehr wichtig. Deshalb habe ich das meiste Geld grundsolide angelegt und nur einen kleinen Teil spekulativ investiert.“ Hier zähmt also ausnahmsweise schwäbische Besonnenheit das slowenische Temperament.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schweine im Hochhaus</title>
		<link>http://www.dvag-magazin.de/zukunft/schweine-im-hochhaus/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 13:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Frühstücksei kommt von den Hennen im vierten Stock …, der Salat fürs Mittagessen wächst vor dem Schlafzimmerfenster, und die Forellen fürs Abendessen fischt man kurzerhand aus einem Wasserbecken in der Eingangshalle. Was wie ein Traum vom Landleben klingt, soll demnächst für Stadtbewohner Realität werden. Zumindest, wenn es nach Dickson Despommier von der New Yorker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2009/07/perspective.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2009/07/perspective-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">Das Frühstücksei kommt von den Hennen im vierten Stock</span></strong></h3>
<h3><span style="color: #000000;"><strong> </strong></span><strong> </strong></h3>
<p>…, der Salat fürs Mittagessen wächst vor dem Schlafzimmerfenster, und die Forellen fürs Abendessen fischt man kurzerhand aus einem Wasserbecken in der Eingangshalle. Was wie ein Traum vom Landleben klingt, soll demnächst für Stadtbewohner Realität werden. Zumindest, wenn es nach Dickson Despommier von der New Yorker Columbia-Universität geht. Der Umweltprofessor hat mit seinen Studenten das Prinzip des vertikalen Bauernhofs erfunden. Wenn ihre Vision wahr wird, leben und arbeiten Menschen in den Millionenmetropolen dieser Welt bald in gläsernen Wolkenkratzern – unter einem Dach mit Hühnern, Schweinen, Obst- und Gemüseplantagen. Die Tiere würden mit Pflanzenresten gefüttert, aus dem Tiermist wiederum würde Dünger gewonnen. Das ist noch nicht alles an grünen Ideen: Auf den Gebäuden liefern Windturbinen umweltfreundlichen Strom, Solarzellen an der Hauswand versorgen Salat- und Gemüsebeete im Haus mit Licht, und das Trinkwasser wird in einem geschlossenen Kreislauf im Gebäude wiederaufbereitet.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Nur als Selbstversorger werden wir überleben</span></strong><strong><span style="color: #000000;"><br />
</span> </strong></h3>
<p>Mit dieser Farm von morgen wollen die Wissenschaftler gleich mehrere drängende Probleme aus der Welt schaffen. Zum einen schont es Umwelt und Klima, wenn Fleisch, Gemüse und Co. in greifbarer Nähe zu den Verbrauchern produziert werden, statt mit Lkws und Flugzeugen Hunderte oder Tausende von Kilom<a href="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/verticalfarm4.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1060 colorbox-1056" style="margin: 5px;" title="Selbstversorger " src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/02/verticalfarm4-220x220.jpg" alt="Selbstversorger " width="220" height="220" /></a>etern herangeschafft zu werden. Schon heute leben 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten, bis zum Jahr 2030 werden es 80 Prozent sein. Des pommier sieht nur eine Chance für die Menschen in den Megacitys der Zukunft, sich mit hochwertiger Nahrung zu versorgen: „Wir müssen wieder Selbstversorger werden, wenn wir überleben wollen.“ Zum Zweiten könnte der vertikale Bauernhof die Lösung für den Nahrungsmangel in vielen Teilen des Globus liefern. Dieser, erwarten Experten, wird sich künftig durch das explosionsartige Bevölkerungswachstum noch verschlimmern. Despommier warnt: „Wir bräuchten die Fläche von Brasilien, um bis 2050 drei Milliarden Menschen mehr zu ernähren.“ Doch zusätzliches Ackerland lässt sich nicht aus dem Hut zaubern. Da klingt es verlockend, die Landwirtschaft platzsparend in die Höhe statt in die Breite zu treiben. Um 50.000 Menschen zu ernähren, bräuchte man einen Turm mit 30 Stockwerken und lediglich einer Grundfläche von der Größe eines halben Fußballfeldes. Weitere Vorteile des Anbaus im Haus: Er wäre unabhängig von Jahreszeiten, Missernten durch Unwetter oder Schädlingsplagen.</p>
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		<title>Der will doch nur spielen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 14:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Kinder brauchen Abenteuer“ …, sagt Henning Baum. Und wenn er mit seiner tiefen Stimme von seiner bewegten Jugend erzählt, entsteht der Eindruck von Verwegenheit. „Ich habe mir meine Freiheit einfach genommen.“ Schon mit fünf Jahren zog er mit Freunden um die Häuser. Das Ruhrgebiet betrachtete der Essener als riesengroßen Abenteuerspielplatz. Die eine oder andere Rauferei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2009/06/laptop.jpg" alt="" title="" style="width: 544px; display: block;" /><br /><img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2009/06/laptop-96x96.jpg" alt="" title="" style="width: 96px; display: block;" /><br /><h3><strong><span style="color: #000000;">&#8220;Kinder brauchen Abenteuer“</span></strong></h3>
<p>…, sagt Henning Baum. Und wenn er mit seiner tiefen Stimme von seiner bewegten Jugend erzählt, entsteht der Eindruck von Verwegenheit. „Ich habe mir meine Freiheit einfach genommen.“ Schon mit fünf Jahren zog er mit Freunden um die Häuser. Das Ruhrgebiet betrachtete der Essener als riesengroßen Abenteuerspielplatz. Die eine oder andere Rauferei gehörte für den 36-Jährigen zum Großwerden dazu – und fehlt ihm heute in vielen deutschen Fernsehfilmen. „Ein richtiger Krimi braucht eine realistische Härte“, sagt Baum, der als Polizist ebenso glaubwürdig rüberkommt wie als Gangster. „Ob im Film oder im Leben: Ich mag keine endlosen Diskussionen, ich will Taten sehen.“</p>
<p>Er selbst hat derzeit genug Action, der Schauspieler ist gut im Geschäft. Nach seinem Debüt am Theater und Auftritten in Kinofilmen oder TV-Produktionen wie „Der Seewolf“ flimmert er im Sommer 2009 als halb cooler, halb tragischer Serienheld über die Mattscheibe. Beim TV-Sender Sat 1 verkörpert Baum einen Polizisten, der nach 20 Jahren aus dem Koma erwacht. Inzwischen ist die Tochter erwachsen, die Ehefrau hat einen neuen Partner, und die Polizeiarbeit ist auch nicht mehr das, was sie mal war. „Die Leidenschaft für seinen Beruf ist anfangs das Einzige, was ihm Kraft gibt“, sagt Baum über die Filmfigur.</p>
<p>Er selbst kennt die Liebe zum Beruf, er kann in einer Rolle vollkommen aufgehen: „Wenn ich mit einem guten Team zusammenarbeite, feuern wir uns gegenseitig an.“ Ist er spielwütig? Bei der Antwort zögert er: „Vielleicht. Ich kann zu interessanten Drehbüchern einfach nicht Nein sagen.“ Weil ihm das Publikum diese Spielfreude ansieht, wurde Baum 2004 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Nach Drehschluss in die Boxstiefel</span></strong></h3>
<p>Wenn die letzte Klappe gefallen ist, entspannt sich der 1,84-Meter-Mann bei seiner Frau und den drei Kindern. Seinen athletischen Körper hält er mit Boxübungen fit. Regelmäßig springt der blonde Hüne zu Instrumentalmusik Seil, trainiert präzise Schlagkombinationen oder bearbeitet den Sandsack. Auch in Finanzangelegenheiten setzt Baum auf eine schlagkräftige Strategie. Und wie es sich für einen Boxer gehört, greift er auf einen Sparringspartner zurück: „Ich höre mir gerne die Tipps meines Vermögensberaters an.“ Dabei setzt er bevorzugt auf stabile Anlagen. „Es war mir schon immer wichtig, finanziell abgesichert zu sein.“ Denn so sehr der markige Typ Action und Abenteuer liebt – in Sachen Geld geht er kein Risiko ein.</p>
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		<title>Der Retter der Welt</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 14:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 250 Millionnen Jahren gab es auf der Erde nur einen einzigen Kontinent: Pangaea. Das griechische Wort bedeutet „Alles ein Land“. So heißt auch das Expeditionsschiff von Mike Horn. Mit ihm hat sich der gebürtige Südafrikaner aufgemacht, die Welt zu umrunden – und zu retten. Pangaea steht auch für Pan Global Adventure for Environmental Action [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/03/Pangaea91-1-96x96.jpg" /><br /><p><strong><a href="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/03/Pangaea911.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1206 colorbox-1201" title="Pangaea" src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/03/Pangaea911-220x220.jpg" alt="Pangaea" width="260" height="260" /></a></strong></p>
<h3 class="absatz">Vor 250 Millionnen Jahren gab es auf der Erde nur einen einzigen Kontinent: Pangaea.</h3>
<p>Das griechische Wort bedeutet „Alles ein Land“. So heißt auch das Expeditionsschiff von Mike Horn. Mit ihm hat sich der gebürtige Südafrikaner aufgemacht, die Welt zu umrunden – und zu retten. Pangaea steht auch für Pan Global Adventure for Environmental Action und beschreibt das Ziel der Expedition: für Nachhaltigkeit und die Schutzbedürftigkeit der Erde zu werben. „Um zu verstehen, warum die Erde schützenswert ist, brauchen wir uns nur ihre Schönheit anzuschauen. Das ist viel eindrücklicher als der erhobene Zeigefinger“, sagt der 42-Jährige mit dem wettergegerbten Gesicht und dem gewinnenden Lächeln. Mike Horn ist Vollblutabenteurer und ein mitreißender Motivator. Er hat bereits die Erde entlang des Äquators umrundet, den Amazonas von der Quelle bis zur Mündung mit einem Schwimmbrett durchschwommen und zwei Achttausender bestiegen. Meist bewegt er sich unmotorisiert. Auf der Pangaea bereist er Teilstrecken mit Jugendlichen aus aller Welt. „Ich möchte junge Menschen für die Bewahrung der natürlichen Ressourcen sensibilisieren. Denn sie werden die Welt von morgen gestalten.“</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Eisbrecher, Labor, Kommunikationszentrum</span></strong></h3>
<p>Mit der Pangaea sind der Reise keine Grenzen gesetzt. Der größte und flexibelste Expeditionssegler, der jemals gebaut wurde, ist Eisbrecher, fahrendes Labor und Kommunikationszentrum in einem. „Ich folge nicht den großen Autobahnen der Welt. Ich finde eigene Wege“, sagt Mike Horn. Sein Boot soll durch unberührte Natur fahren, ohne sie zu zerstören. Der Rumpf besteht aus Aluminium ohne Farbanstrich – das ist umweltfreundlich und praktisch, wenn die Pangaea durchs Packeis kracht. Der Kiel lässt sich einziehen, so kommt der Zweimaster auch durch flache Gewässer.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Ohne einen Tropfen Benzin an Bord.</span></strong></h3>
<p><strong><img class="alignright size-medium wp-image-1209 colorbox-1201" title="Ohne einen Tropfen Benzin an Bord" src="http://www.dvag-magazin.de/wp-content/uploads/2010/03/Pangaea31-220x220.jpg" alt="Ohne einen Tropfen Benzin an Bord" width="254" height="283" /></strong><strong><span style="font-weight: normal;">Die beiden Motoren stammen vom Hauptsponsor der Expedition, Mercedes-Benz. Ihre Technologie reduziert die Schadstoffemissionen auf ein Minimum. „In Zukunft möchte ich um die Welt fahren ohne einen Tropfen Benzin an Bord“, träumt der Pionier. Die erste Etappe der vier Jahre und 100.000 Kilometer langen Tour begann in Ushuaia am südlichsten Zipfel Argentiniens. Zwölf Jugendliche segelten als erstes Team junger Wissenschaftler, der sogenannten Young Explorers, mit Mike Horn und seiner Crew über die Drakestraße vorbei am Kap Hoorn in Richtung Südpol. Als sie den südlichsten Kontinent erreicht hatten, betraten die Young Explorers die Antarktis bei minus 20 Grad Celsius. Ihr Höhepunkt: „Am 24. Oktober traf unser Team auf die ersten Pinguine und Seelöwen. Es ist erstaunlich, wie nahe wir an die Tiere herantreten konnten, ohne dass sie sich durch uns ‚Aliens‘ beunruhigt fühlten!“, notierte ein Teilnehmer im Weblog. Über solche modernen Kommunikationsmedien halten die jungen Umweltbotschafter den Kontakt mit der Außenwelt. Über einen Computer an Bord stellen sie ihre Bilder, Logbucheinträge oder die im schiffseigenen Studio produzierten TV-Beiträge online. So können Menschen in aller Welt sehen, wie wichtig es ist, die zerbrechliche Schönheit unserer Erde vor der Zerstörung zu bewahren</span></strong><strong>.</strong></p>
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		<title>Riesenstrandkorb brachte Riesenglück</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 14:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Foto von den G8-Staatschefs im Riesenstrandkorb ging um den Globus. &#8230;Heute steht dieses Motiv in tausenden deutscher Wohnzimmer. Nur: Statt der Mächtigen der Welt sitzen ganz normale Bundesbürger in dem Korb. Professor Reinfried Pohl, der Gründer der Deutschen Vermögensberatung, ersteigerte das Strandmöbel 2007 für eine Million Euro zugunsten der Aktion „Ein Herz für Kinder“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><h3>Das Foto von den G8-Staatschefs im Riesenstrandkorb ging um den Globus.</h3>
<p>&#8230;Heute steht dieses Motiv in tausenden deutscher Wohnzimmer. Nur: Statt der Mächtigen der Welt sitzen ganz normale Bundesbürger in dem Korb. Professor Reinfried Pohl, der Gründer der Deutschen Vermögensberatung, ersteigerte das Strandmöbel 2007 für eine Million Euro zugunsten der Aktion „Ein Herz für Kinder“ und schickte es durch Deutschland. Dabei kamen 720.000 Euro Spenden zusammen, Professor Pohl legte noch einmal 280.000 Euro obendrauf.<br />
Von dem Geld profitierten viele regionale Projekte, zum Beispiel:</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Tiere als Spielkameraden</span></strong></h3>
<p>„Seit ich ‚Schnitzel‘ kenne, esse ich nicht mehr so gerne Schnitzel“, sagt die siebenjährige Janina und tätschelt das Hausschwein. „Schnitzel“ wohnt mit Ziegen, Schafen, und Eseln auf dem Kinderbauernhof Kirchdorf in Hamburg. Über 10.000 Kinder pro Jahr erleben hier ein Stück Natur in einer gesichtslosen Hochhaussiedlung. „Mit der 5.000-Euro- Spende decken wir zum einen laufende Kosten, etwa für den Tierarzt“, erklärt Leiter Gerd Horn. Besonders jubelten die Kids über die neue Wii-Konsole: „Zu uns kommen viele Kinder, deren Eltern sich so etwas nicht leisten können. Und wir haben nun auch im Winter ein Freizeitangebot, bei dem sich Jugendliche drinnen bewegen“, sagt Horn.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Therapiegeräte für Autismus Stuttgart e.V.</span></strong></h3>
<p>Autistischen Kindern die Teilhabe am Leben ermöglichen – das ist das Ziel des Therapiezentrums von Autismus Stuttgart e. V. Experten und ehrenamtliche Mitarbeiter helfen 42 Kindern und ihren Familien, die seelischen und finanziellen Belastungen der Behinderung besser zu schultern. Mit den 5.000 Euro der Deutschen Vermögensberatung finanziert der Verein unter anderem neue Therapiegeräte.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Weihnachtsgeschenke für 200 Kinder</span></strong></h3>
<p>Ein Saal voller strahlender Kinder: Dank der 5.000-Euro-Spende überreichte der Weihnachtsmann im Dezember rund 200 Kindern der „Magdeburger Tafel“ ein ganz persönliches Geschenk. Doch nicht nur das. Tafel-Leiterin Ursula Fahtz berichtet: „Neben den Geschenken finanzieren wir mit der großzügigen Spende bedürftigen Kindern ein Jahr lang den Mitgliedsbeitrag für einen Sportverein, Karten für Puppentheater oder Kino sowie eine Kühlzelle, um Lebensmittelspenden an die ‚Magdeburger Tafel‘ zu lagern.“</p>
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		<title>Wenn aus Ernst Spiel wird</title>
		<link>http://www.dvag-magazin.de/zukunft/wenn-aus-ernst-spiel-wird/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 15:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Während ich früher monatelang an einem Rauschgiftdealer dran war, um ihn zu überführen, zeigen wir heute in 24 Minuten eine Art Best-of-Ermittlungsarbeit“, erklärt Kriminaloberkommissar Bernhard Kuhnt seinen Job. Dabei wollte er eigentlich nie zum Fernsehen. „Ich habe mit großer Freude über 20 Jahre bei der Kripo Duisburg verbracht“, erinnert er sich. Eine Kollegin überredete ihn, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p>Während ich früher monatelang<strong> </strong>an einem Rauschgiftdealer dran war, um ihn zu überführen, zeigen wir heute in 24 Minuten eine Art Best-of-Ermittlungsarbeit“, erklärt Kriminaloberkommissar Bernhard Kuhnt seinen Job. Dabei wollte er eigentlich nie zum Fernsehen. „Ich habe mit großer Freude über 20 Jahre bei der Kripo Duisburg verbracht“, erinnert er sich. Eine Kollegin überredete ihn, bei einem Casting mitzumachen. Gesucht wurden waschechte Polizisten, die in einer Ermittler-Doku sich selbst spielen würden. „Plötzlich war ich am Ende übrig“, lacht der 45-Jährige. Kuhnt und seine Kollegin Cornelia Niedrig, die er bereits aus dem Studium kannte, tauschten ihre Amtsstube mit Erlaubnis des Innenministeriums gegen das Fernsehstudio ein. Seitdem sehen bis zu drei Millionen Zuschauer ihnen täglich bei der Arbeit zu. „Ich dachte eigentlich, das wird eine Sache von ein paar Wochen. Aber auch nach sechs Jahren ist der Job noch spannend“, erzählt Kuhnt.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Spiel des Lebens</span></strong></h3>
<p>„Obwohl ich ja keine Rolle, sondern mich selbst spiele, war mein Auftritt vor der Kamera anfangs schon etwas holprig“, gesteht der Fernsehkommissar. „Aber nach einem halben Jahr haben meine Kollegen gesagt, dass sie keinen Unterschied mehr sehen. Der TV-Bernie sieht genauso aus wie der echte Bernie. Darauf bin ich ziemlich stolz.“ Das Urteil der alten Weggefährten ist ihm wichtig: Wann immer es ihm der straffe Drehplan erlaubt, tauscht er sich deshalb mit den Polizeikollegen aus. Dabei hat er als Serienliebling ganz schön viel zu tun. Dienstags bis freitags wird gedreht. Am Wochenende bearbeitet er Drehbücher und lernt die Texte für die nächste Woche. Die Zeit, die dann noch übrig ist, verbringt der gebürtige Duisburger mit jeglicher Form von Sport und neuerdings mit Autorennen. „Neulich bin ich zum ersten Mal durch die Nordschleife des Nürburgrings gedüst, das war schon toll!“, freut er sich. Während Kuhnt in Beruf und Freizeit keine Risiken scheut, setzt er in Finanzfragen auf Sicherheit. Dabei hilft ihm sein Vermögensberater, Daniel Lehnertz, den er vor vier Jahren über seine Lebensgefährtin kennenlernte. „Er hat mir zum Beispiel auch zum Abschluss einer Riester-Rente und eines Fonds geraten, der im Alter zuteilungsreif wird“, verrät Kuhnt. Schließlich geht auch ein Fernsehkommissar irgendwann in Rente.</p>
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		<title>Kolumne &#8211; Jammern hilft in keiner Lebenslage</title>
		<link>http://www.dvag-magazin.de/zukunft/kolumne-jammern-hilft-in-keiner-lebenslage/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 13:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Harten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe 2/09]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Jammern hilft in keiner Lebenslage&#8221; Joachim Löw und Hans-Dieter Flick Das Jahr 2008 war für uns geprägt von großem Erfolg und trotzdem sind auch Enttäuschungen nicht ausgeblieben. Das Erreichen des Finales bei der EURO 2008 war für uns eine großartige Angelegenheit – aber vier Tage nach dem großen Jubel im Halbfinale folgte die Enttäuschung im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<br /><p><strong>&#8220;Jammern hilft in keiner Lebenslage&#8221;</strong> <em>Joachim Löw und Hans-Dieter Flick</em></p>
<p><strong>Das Jahr 2008 war für uns geprägt von großem Erfolg</strong> und trotzdem sind auch Enttäuschungen nicht ausgeblieben. Das Erreichen des Finales bei der EURO 2008 war für uns eine großartige Angelegenheit – aber vier Tage nach dem großen Jubel im Halbfinale folgte die Enttäuschung im Anschluss an die 0:1-Niederlage im Endspiel. Natürlich war Spanien in diesem Finale besser, doch das mindert die grundsätzliche Enttäuschung nicht.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Den Blick nach vorne Lenken</span></strong></h3>
<p>Solche Höhen und Tiefen machen es nicht einfach, seinen Weg zu gehen und sich immer wieder auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren, also sowohl bei Jubel als auch bei Enttäuschung einen Mittelweg zu finden für das nächste Spiel. Parallelen zum Alltagsleben sind dabei unverkennbar: Je hektischer und stressiger die Zeiten, desto mehr sollte man den Blick nach vorne lenken und sich aufs Wesentliche konzentrieren. Für uns sind zudem Klarheit und Offenheit eine elementare Führungsqualität. So versuchen wir, dem Team nach Erfolgen wie nach Niederlagen einen Weg zu zeigen, Dinge zu optimieren. Direkt nach den Spielen beherrscht Adrenalin die Szene in der Kabine – da halten sich die Trainer zurück. Die Gespräche finden am nächsten Tag mit der gesamten Mannschaft, anschließend manchmal auch in kleineren Gruppen statt. Einzelgespräche gibt es selbstverständlich auch. Wir versuchen dabei, alle modernen Hilfsmittel zu nutzen und zeigen den Spielern Situationen mit Fehlern – aber auch mit guten Aktionen.</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Ziele klar festlegen und visualisieren</span></strong></h3>
<p>Jammern hilft in keiner Lebenslage. Denn es kommt nur teilweise auf Kurzfristigkeit an – entscheidend sind ein langer Atem, ein Konzept und eine Philosophie. Ziele klar festzulegen und zu visualisieren sind wichtige Eckpfeiler – im Fußball wie im Leben. Für Sparer und Anleger kann das Ziel eine auskömmliche Rente oder die eigene Immobilie sein. Für uns ist es 2009 die Qualifikation für die WM 2010.</p>
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