Ab ins Traumhaus!

Wenn nicht jetzt, wann dann? Niedrige Zinsen und staatliche Förderungen machen den Weg in die eigene Immobilie extra-leicht. Zum Beispiel in ein Energiesparhaus unter 180.000 Euro.

Riedberg ist das Feld, auf dem 15.000 Träume wachsen. So viele Menschen werden in Deutschlands größtem Neubaugebiet spätestens 2017 eine Heimat gefunden haben. Auf den ehemaligen Äckern acht Kilometer nordwestlich der Frankfurter Bankentürme schießen 6.000 Häuser und Wohnungen empor. Und mit jedem Stadt-, Reihen- oder Doppelhaus und jeder Eigentumswohnung gehen die Immobilienwünsche seiner neuen Bewohner in Erfüllung. Millionen Deutsche würden es den Eigenheimern von Riedberg gern gleichtun: 59 Prozent der Mieter würden am liebsten sofort die Umzugskisten packen und in die eigenen vier Wände ziehen, zeigt eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Prognos. Besonders junge Familien und Paare unter 45 Jahren träumen von der Freiheit, die ein eigenes Heim ihnen bietet.

Günstige Gelegenheit: bezahlbares Baugeld

Vorteil für alle, die sich lieber heute als morgen von ihrem Vermieter verabschieden möchten: Baugeld war selten so günstig wie jetzt. „Das derzeitige Zinsniveau ist im Vergleich zu den vergangenen 20 Jahren extrem niedrig“, sagt Jochen Ament, Experte der Deutschen Bausparkasse Badenia (siehe Grafik). Wer heute eine Immobilie kauft, zahlt für ein Darlehen über 100.000 Euro Monat für Monat gut 200 Euro weniger als vor zehn Jahren. „Doch gerade im Hinblick auf die wachsende Inflationsgefahr muss das Risiko steigender Zinsen vermehrt in Betracht gezogen werden“, warnt Ament. Für Schnellentschlossene bietet sich jetzt also eine günstige Gelegenheit.

Baugeld Zinsentwicklung

Rentenerhöhung um 500 bis 1.000 Euro

Großzügige Förderungen vom Staat für die selbst genutzte Immobilie erleichtern den Schritt ins Eigentum zusätzlich. Mit der Eigenheimrente, auch Wohn-Riester genannt, unterstützt die Bundesregierung die eigenen vier Wände als Teil der Altersvorsorge. „Vor dem Hintergrund unsicherer Renten mit zunehmendem Vorsorgebedarf nimmt die eigene Immobilie eine wachsende Bedeutung ein, weil man diesen Teil der Altersvorsorge schon heute genießen kann“, erklärt Ament. Die eigene, abbezahlte Immobilie verschafft Ruheständlern ein erhebliches Plus im Portemonnaie: „Im Rentenalter ist eine bezahlte Immobilie gleichzusetzen mit einer Rentenerhöhung um etwa 500 bis 1.000 Euro“, so der Fachmann. Wohn-Riester-Sparer spüren den finanziellen Vorteil der Eigenheimrente bereits, wenn sie ihre Unterschrift unter den Riester-Vertrag setzen. Denn damit sichern sich Bauherren, Haus und Wohnungskäufer wie beim Geld-Riester hohe Zulagen und gegebenenfalls zusätzliche Steuervergünstigungen. So zahlt der Staat jedem Riester-Sparer eine Grundzulage von bis zu 154 Euro pro Jahr. Pro kindergeldberechtigtem Kind steigt die Zulage um bis zu 185 Euro jährlich beziehungsweise um bis zu 300 Euro für nach 2008 geborenen Nachwuchs.

Förderung für die eigenen vier Wände

Voraussetzung für den Geldsegen ist, dass der Immobilienfinanzierer zum Kreis der Riester-Förderberechtigten zählt, etwa zu Arbeitnehmern oder Beamten. Hausfrauen können sich mit einem eigenen Riester-Vertrag die Zulage sichern, ohne selbst einen Cent dazuschießen zu müssen, wenn ihr Ehepartner ebenfalls riestert. Ebenso können Selbstständige und Freiberufler mit einem förderberechtigten Ehepartner riestern. Für den Großteil der Riester-Sparer gilt indes: Wer nimmt, muss auch geben. Damit die volle Zulage fließt, erwartet Vater Staat vom Sparer, dass er 4 Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag einzahlt.

Insgesamt stehen drei Wohn-Riester-Varianten zur Auswahl. Mit einem Riester-Bausparvertrag können sich Eigenheimer in spe schon jetzt die günstigen Zinsen für einen späteren Immobilienkauf sichern. Dann bauen sie mit regelmäßigen, stabil verzinsten Sparbeiträgen sowie Riester-Zulagen Eigenkapital auf. Ist das Mindestguthaben – in der Regel 40 bis 50 Prozent der Bausparsumme – im Spartopf, stehen das angesparte Geld sowie ein zinsgünstiges Darlehen für den Immobilienkauf zur Verfügung. Wer bereits kurz vor dem Zuschlag für die eigenen vier Wände steht, ist mit einem Riester-Darlehen gut bedient. Und schließlich lässt sich auch der herkömmliche Geld-Riester für den Immobilienkauf verwenden. Hier bedienen sich Eigenheimer einfach aus ihrem bereits angesparten Kapital inklusive Förderung.

30.000 Euro vom Staat

Egal, für welche Form sich Sparer entscheiden: Mit dem Wohn-Riester bekommen sie schneller ihr Eigenkapital zusammen und schalten bei der Rückzahlung ihres Darlehens den Turbo ein. „Fließen die Riester-Zulagen in die Tilgung eines Bausparvertrags oder Darlehens, sparen Bauherren reichlich Zinsen und sind so schneller schuldenfrei“, erklärt Ament. „Ein Ehepaar mit einem Kind beispielsweise kann bei einer Finanzierungssumme von 100.000 Euro durch die Riester-Förderung mit Zulagen, Steuervorteil und Zinsersparnis fast 30.000 Euro sparen“, rechnet der Experte der Badenia vor (siehe Tabelle).

Wohn-Riester Förderung

Energie sparen und kassieren

Zusätzliche Fördertöpfe für Bauherren und Immobilienkäufer hält die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereit. So unterstützt sie mit ihrem Wohneigentumsprogramm die Anschaffung von selbst genutztem Wohneigentum durch zinsgünstige Darlehen. Hier bekommen Immobilienkäufer und Bauherren Kredite in Höhe von bis zu 100.000 Euro beziehungsweise maximal 30 Prozent der Gesamtkosten. Setzen Bauherren auf eine energieeffiziente Immobilie, belohnt die Förderbank sie zusätzlich. Voraussetzung: Das neue Domizil entspricht den Vorgaben für ein sogenanntes KfW Effizienzhaus 70, 55 oder 40. Die Zahlen beziehen sich auf den Primärenergiebedarf des Hauses – je niedriger die Nummer, desto geringer der Energiehunger des Gebäudes. So benötigt das KfW Effizienzhaus 70 für Heizen, Lüften und Warmwasserbereitung höchstens 70 Prozent des Energieverbrauchs, den die EnEV2009 für vergleichbare Neubauten maximal erlaubt. Beim Effizienzhaus 40 liegt der Verbrauch bei höchstens 40 Prozent des Vergleichsobjekts. Bauteile wie wärmegedämmte Außenwände, Wärmeschutzverglasung, eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung oder ein ökologisches Heizsystem helfen, den Energieverbrauch nach den Vorgaben zu drosseln. Dabei kosten solche Häuser nicht die Welt. Viele Fertighausanbieter stellen Bauherren etwa ein Effizienzhaus 70 schon für Preise unter 180.000 Euro aufs Grundstück. Mit solchen Energiesparhäusern sichern sich die Besitzer die zinsgünstigen KfW-Darlehen von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Mehr noch – neuerdings spendiert die Förderbank für die KfW Effizienzhäuser 55 und 40 zusätzlich einen Tilgungszuschuss von bis zu 10 Prozent der Darlehenssumme. Allein im ersten Quartal 2010 schüttete die KfW 2,5 Milliarden Euro für rund 350.000 energieeffiziente Häuser und Wohnungen aus. Auch in zahlreichen Bundesländern erhalten Bauherren lukrative Förderungen. Ob sie in ihrem Bundesland ein Anrecht auf öffentliche Gelder haben, können Interessierte beispielsweise im Internet prüfen unter www.baufoerderer.de.

Vor dem Kauf mit Experten sprechen

Egal, welche finanzielle Unterstützung sie nutzen möchten: Häuslebauer und Immobilienkäufer sollten daran denken, dass sie den Antrag unbedingt vor Baubeginn beziehungsweise vor dem Kauf stellen müssen. Die KfW-Förderung beantragen sie nicht direkt, sondern über ihren Vermögensberater respektive den Finanzierungspartner. So helfen die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung, den Traum von den eigenen vier Wänden zu verwirklichen – vom ersten bis zum letzten Schritt, vom Bausparvertrag bis hin zur wasserdichten Finanzierung des Bau- oder Kaufvorhabens. Alle, die es den Eigenheimern vom Riedberg lieber morgen statt übermorgen gleichtun möchten, legen den Grundstein für ihre eigene Immobilie am besten jetzt in einem Gespräch mit ihrem persönlichen Vermögensberater.

Immobilienfinanzierung für alle Fälle

Bald zurückzahlen und kräftig sparen

Wer sein Hypothekendarlehen schnell zurückzahlen möchte, sichert sich mit einem Volltilgerdarlehen besonders günstige Konditionen. Bei einem Konditionenvergleich des Finanztest-Magazins (Ausgabe 7/10) schnitt die Deutsche Bank als günstigster Anbieter ab.

Schnell finanzieren und kaufen

ImmoKonstant 24 mit oder ohne Riester-Förderung: Sofortfinanzierung für alle, die möglichst schnell in ihre Traumimmobilie ziehen möchten. Das Konstantdarlehen bietet feste bezahlbare Raten über die gesamte Laufzeit und lässt sich auch mit der Riester-Förderung kombinieren. Das Produkt der Badenia wurde von Stiftung Warentest zu einem der Testsieger bei Riester-Kombikrediten gekürt.

Jetzt den Grundstein für die eigenen vier Wände legen

ImmoStart mit oder ohne Riester-Förderung: Für alle, die jetzt den ersten Schritt hin zur eigenen Immobilie gehen wollen. Mit dem Bausparvertrag bilden sie sicher verzinst Eigenkapital. Obendrein können sie die lukrative Riester-Förderung nutzen – und kommen so einfach schneller in die eigene Wohnung oder ins eigene Haus.



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