Die Deutschen: zwischen Sorge und Vorsorge

Die Studie „Zukunfts-Barometer 2010“ zeigt: Die Hälfte der Deutschen sorgt nicht ausreichend fürs Alter vor. Vor allem Jüngere fühlen sich von der finanziellen Entscheidung überfordert. Dabei könnten Sparer einfach beruhigter an morgen denken.

Rund die Hälfte der Bundesbürger hat nach eigener Einschätzung nicht ausreichend fürs Alter vorgesorgt. Immerhin 7,4 Prozent gaben sogar an, gar keine privaten Vorsorgemaßnahmen getroffen zu haben. Das zeigt die Studie „Zukunfts-Barometer 2010“ der TNS Emnid. Dabei ist das Vertrauen in die gesetzliche Rente als alleinige Einnahmequelle im Alter verschwindend gering: Nur 2,4 Prozent der Befragten glauben, keine private Vorsorge zu benötigen, da das Altersgeld vom Staat reiche.

Persönliche Altersvorsorge

Junge Deutsche haben wenig zu erwarten

Besonders unter den jüngeren Studienteilnehmern hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ihnen ohne private Altersvorsorge im Ruhestand erhebliche finanzielle Einschränkungen drohen: In der Altersgruppe der unter 29-Jährigen vertraut niemand mehr darauf, dass das staatliche Ruhegeld allein ausreicht. „Die Studie zeigt: Die Deutschen, gerade auch die Jüngeren, die wenig staatliche Rente zu erwarten haben, wissen, dass ihnen ohne private Vorsorge im Alter erhebliche finanzielle Einschränkungen drohen“, erklärt Dr. Helge Lach, Vorstandsmitglied der Deutschen Vermögensberatung. „Andererseits lässt die Untersuchung erkennen, dass gerade die Jüngeren nicht ausreichend privat vorsorgen“, sagt Dr. Helge Lach. So gaben mehr als 20 Prozent der Befragten bis 29 Jahre an, noch keine Vorkehrungen für ihre zusätzliche Altersabsicherung getroffen zu haben.

Finanzielle HinsichtDoch auch wer bereits vorsorgt, hat seine Versorgungslücke damit noch nicht unbedingt geschlossen. Mit 38,4 Prozent glauben weit mehr als ein Drittel der Studienteilnehmer, eigentlich mehr für die Absicherung ihres Lebensstandards im Alter tun zu müssen. Nach eigener Einschätzung steht ihnen dabei oft ihre finanzielle Lage im Weg: Mehr als 70 Prozent der Befragten nennen als Grund für die lückenhafte Vorsorge, sich weitere Vorsorgemaßnahmen zurzeit nicht leisten zu können. Deutlich wird auch: Ihr mangelndes Engagement bereitet den Befragten Kopfzerbrechen. Beim Blick auf ihre finanzielle Zukunft steht neben der Angst vor hohen Inflationsraten und Arbeitslosigkeit die Sorge vor Altersarmut an vorderster Stelle

ExpertenChancen für mehr Geld bleiben ungenutzt

Dabei vergeben viele Deutsche offenbar Chancen, sich mehr Geld im Alter zu sichern: Mehr als ein Drittel der Studienteilnehmer gaben an, die Fördergelder vom Staat für die private Vorsorge nicht in vollem Umfang oder gar nicht zu nutzen. „Dieses Ergebnis spiegelt die Erfahrung unserer Vermögensberater wider: Viele Vorsorgesparer wissen zwar, dass es staatlich geförderte Vorsorgelösungen gibt, unterschätzen jedoch, wie lukrativ diese für sie persönlich sein könnten“, erklärt Dr. Helge Lach. So traut sich denn auch die überwiegende Mehrheit der Befragten nicht zu, die richtige Vorsorgestrategie auf eigene Faust zu finden. Rund 58 Prozent von ihnen gaben an, den Rat von Experten zu benötigen. Besonders hoch ist der Beratungsbedarf bei den Jüngeren: Rund 70 Prozent von ihnen benötigen fachkundige Unterstützung.

FördermöglichkeitenAlle Möglichkeiten ausschöpfen

„Die Studie zeigt: Weite Teile der Bevölkerung sind mit der Eigenverantwortung bei der privaten Altersvorsorge überfordert. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre finanziellen Möglichkeiten für die Altersvorsorge optimal ausschöpfen“, so Dr. Helge Lach. „Eine professionelle Vermögensberatung ermöglicht jedem Bürger eine maßgeschneiderte Vorsorgestrategie nach seinen finanziellen Möglichkeiten.“

Expertenrat: Wie Vorsorgesparer entspannter in die Zukunft blicken können

Früh starten, wenig zahlen

Insbesondere jüngere Befragte verfügen oft noch nicht über eine ausreichende Altersvorsorge. Dabei gilt gerade für sie: Wer früh startet, kann schon mit geringen Beträgen eine beachtliche Altersvorsorge aufbauen. Deshalb sollten auch Auszubildende und Berufsanfänger wertvolle Zeit nicht ungenutzt verstreichen lassen und sich schnellstmöglich eine passende Vorsorgelösung ausarbeiten lassen.

Staatliche Unterstützung sichern

Vermögensberater helfen Vorsorgesparern, alle Fördergelder vom Staat für die Altersvorsorge zu nutzen, die ihnen zustehen. So können sie je nach Familienstand und Einkommen auf lohnende staatliche Zuschüsse kommen. Auf diese Weise wird private Vorsorge auch für Geringverdiener möglich.

Finanzielle Spielräume clever nutzen

Viele Bundesbürger glauben, kein Geld für die private Vorsorge erübrigen zu können. Doch bei einer Überprüfung der finanziellen Lage ihrer Kunden finden Vermögensberater oft ungenutzte finanzielle Spielräume. Zum Beispiel, wenn Paare ihre Versicherungspolicen zusammenlegen und so sparen können. Auch Veränderungen wie eine Gehaltserhöhung oder ein Arbeitsplatzwechsel können neue finanzielle Spielräume eröffnen. Um sicherzugehen, dass sie diese optimal für die eigene Vorsorge nutzen, sollten Sparer ihre Finanzen regelmäßig gemeinsam mit einem Profi auf den Prüfstand stellen.

Auf kompetente Beratung setzen

Die Experten der Deutschen Vermögensberatung helfen Sparern, einen Weg durch den Dschungel der Vorsorgemöglichkeiten zu bahnen. Sie ermitteln mit ihren Kunden gemeinsam deren Wünsche und Ziele und erstellen ihnen eine passgenaue Vorsorgestrategie nach ihren finanziellen Möglichkeiten. Übrigens: Auch Anlegern, die hohe Inflationsraten fürchten, können Vermögensberater passende Lösungen aufzeigen. Und Arbeitnehmer, die sich von Arbeitslosigkeit bedroht sehen, sollten ihren Vermögensberater auf die hervorragenden Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten im Beruf Vermögensberater ansprechen.

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