“Eine private Krankenzusatzversicherung ist ein Muss”

Interview mit Dr. Karsten Eichmann

Im Gesundheitsfonds klafft ein Loch von rund drei Milliarden Euro, das die Steuerzahler stopfen müssen. Welche Auswirkungen hat das künftig auf gesetzlich Versicherte?

Dramatisch ist zunächst, dass das Loch immer größer wird. Bei den rund drei Milliarden Euro, mit denen der Bund die Mindereinnahmen des Gesundheitsfonds ausgleicht, handelt es sich um ein Darlehen. Dieses müssen die gesetzlichen Krankenkassen bis 2011 an den Bund zurückzahlen. Gleichzeitig sehen wir ständig steigende Gesundheitskosten sowie rückläufige Beitragseinnahmen, nicht zuletzt bedingt durch die Alterung der Gesellschaft und die Wirtschaftskrise. Für die gesetzlich Versicherten bedeutet dies entweder eine Erhöhung des allgemeinen Beitragssatzes oder die Kürzung von Gesundheitsleistungen. Die Erhebung von Zusatzbeiträgen durch die gesetzlichen Kassen wird bereits seit dem 1. Juli von vielen Anbietern praktiziert und wird sich weiter fortsetzen.

Laut Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe ist die medizinische Mangelversorgung in Deutschland Realität. Hat er Recht?

Herr Professor Hoppe kennt die Realität in deutschen Arztpraxen und Krankenhäusern sicher besser als mancher Politiker. Seit vielen Jahren ist zu beobachten, dass der Versorgungsumfang für gesetzlich Versicherte stetig reduziert wird. Gesetzlich Versicherte müssen jedoch nicht zwangsläufig auf einen umfassenden Gesundheitsschutz verzichten.

Wie können sich Kassenpatienten diesen umfassenden Gesundheitsschutz sichern?

Private Krankenzusatzversicherungen, wie die von der Central und der Deutschen Vermögensberatung entwickelte Gesundheitspolice, bieten Top-Schutz zu günstigen Preisen. Daneben können freiwillig gesetzlich Versicherte zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. Ein attraktives, flexibel und bedarfsgerecht gestaltbares Leistungspaket bietet etwa die Central mit ihrem neuen Vollversicherungs-Tarif central.vario.

Wer braucht eine private Krankenzusatzversicherung?

Viele medizinische Leistungen, wie zum Beispiel im zahnärztlichen Bereich, werden schon heute nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Da kommen, je nach Behandlung, schnell einige Tausend Euro Eigenbeteiligung zusammen.

Um sich hiervor zu schützen, ist der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung nahezu ein Muss. Ähnlich einem Riester-Vertrag für die Altersvorsorge sollte eine an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Krankenzusatzversicherung in keinem Haushalt fehlen. Ein attraktives Angebot in diesem Zusammenhang unterbreitet zum Beispiel die BKK FAHR, der Partner von Central und Deutscher Vermögensberatung. Über verschiedene Bonusmodelle können sich gesetzlich Versicherte bei der BKK FAHR einen privaten Krankenzusatzversicherungsschutz zum Nulltarif sichern.

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