Inflation – Mögliche Folgen abpolstern

2,9 Billionen Dollar

Auf diese Summe belaufen sich die Konjunkturpakete, mit denen Regierungen weltweit die Wirtschaft ankurbeln wollen. Das rechnete das Bundeswirtschaftsministerium vor. Nach Recherchen des ARD-Magazins Plusminus pumpte allein die Bundesregierung bis Mitte 2009 rund 605 Milliarden Euro in den Markt. Mit dem Geld stützt sie angeschlagene Banken und Unternehmen, lässt Straßen ausbessern und beglückte Autobesitzer und Industrie mit der Abwrackprämie.

Die Finanzspritzen zeigen Wirkung: Die Weltwirtschaft erholt sich langsam. Doch nun glauben einige Fachleute, es könnte eine unerwünschte Nebenwirkung eintreten: die Inflation. Sie entsteht, wenn der Staat – wie derzeit – große Summen in den Geldmarkt pumpt. Dann nämlich steht plötzlich mehr Geld zur Verfügung, als es Güter gibt. Folge: Die Preise steigen, die Währung verliert an Kaufkraft. Börsenexperte Markus Koch erklärt, was dafür sprechen könnte, dass eine steigende Inflation auf uns zukommt, und er sagt, was Privatanleger jetzt tun können.

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