Lust auf die Arbeit nach der Arbeit
Eine ganz normale Arbeitswoche
… sieht für Barbara H. so aus: Montags bis mittwochs entwirft sie in einer Werbeagentur Flyer und Broschüren. Donnerstags und freitags lehrt sie ehemalige Bundeswehrsoldaten im Rahmen ihrer Umschulung zum Erzieher, mit Kindern und Jugendlichen zu werken und zu basteln. Der Reiz dieses Zweitjobs, sagt die studierte Artdirectorin, bestehe „neben dem zusätzlichen Einkommen darin, mit Menschen zu arbeiten“.
Ähnlich wie Barbara H. haben viele Deutsche einen Nebenberuf. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gehen hierzulande von 30 Millionen Beschäftigten rund zwei Millionen einem bezahlten Nebenjob nach. Der Großteil dieser Doppelverdiener ist gut qualifiziert. In überdurchschnittlichem Maße finden sich unter ihnen Akademiker, etwa Künstler und Hochschullehrer, aber auch Ärzte und Juristen, ergab jüngst eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die finanzielle Situation gibt dabei nicht unbedingt den Ausschlag. Die Gründe, warum sich Berufstätige neben dem Hauptjob ein zweites Standbein aufbauen, sind vielfältig: Abwechslung zum eintönigen Arbeitsalltag, persönliche Weiterentwicklung und die Suche nach beruflichen Alternativen reizen viele Menschen an der Arbeit nach der Arbeit.
In den USA haben Zweitjobs Tradition. Hier werden sie meist von einkommensschwachen Arbeitnehmern, den sogenannten „working poor“, ausgeübt. Anders hierzulande: „Mehrfachbeschäftigungen sind in Deutschland vor allem eine Sache von Fachkräften und somit der Mittelschicht“, sagt DIW-Forscher Karl Brenke. „Jeder kennt ja den Vertreter, der in seiner Freizeit Versicherungen verkauft, oder den Schauspieler, der sein Einkommen durch Kellnern oder Taxifahren aufbessert.“
Selbstständigkeit im Nebenberuf beliebt
Viele Erwerbstätige, die in ihrem Hauptberuf abhängig beschäftigt sind, arbeiten im Zweitjob selbstständig. Einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge gewinnt die nebenberufliche Selbstständigkeit durch die Wirtschaftskrise noch an Bedeutung. Für 80 Prozent der Befragten ist sie die attraktivste Form der Selbstständigkeit. Zusätzliche Verdienstmöglichkeiten, gefolgt von dem Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung zählen zu den meistgenannten Motiven für den Schritt in die berufliche Freiheit. Frauen wünschen sich zudem eine flexiblere Gestaltung des Privat- und Berufslebens.
Eine selbstständige Tätigkeit, die all diese Anforderungen erfüllt, ist der Beruf des Vermögensberaters. Für die private Vorsorge und den Vermögensaufbau werden in den nächsten Jahren nach brancheninternen Schätzungen rund 90.000 qualifizierte Berater benötigt. Die Deutsche Vermögensberatung bietet Um- und Einsteigern erstklassige Möglichkeiten. Auch Branchenneulingen gelingt es ohne Probleme, sich zurechtzufinden: Erfahrene Vermögensberater begleiten Einsteiger kontinuierlich und führen sie schrittweise an alle Aspekte des Berufs heran. So kann sich jeder auf die Probe stellen und herausfinden, ob eine Tätigkeit in der Finanzwelt für ihn auch im Hauptberuf in Frage kommt. Viele Aspekte sprechen für einen solchen Umstieg: Das Aufstiegssystem der Deutschen Vermögensberatung sorgt für faire Karrierechancen. Weitere Pluspunkte: eine attraktive Vergütung, die sich ausschließlich an den Leistungen orientiert, und die Möglichkeit, sich die Arbeitszeit flexibel einzuteilen.
Vermögensberater genießen die Vorzüge der Selbstständigkeit und profitieren gleichzeitig von einem familiären Unternehmensklima sowie dem Zusammengehörigkeitsgefühl in einer einzigartigen Berufsgemeinschaft. Hinzu kommt: Ein hohes Startkapital für den Einstieg in die Branche ist nicht nötig. Wer also nach Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und beruflichen Herausforderungen mit besten Karrierechancen strebt, für den könnte der Beruf Vermögensberater erste Wahl sein.
