Neue Horizonte in stürmischen Zeiten

Die Weltwirtschaft fährt auf Schrumpfkurs

… und mit ihr das Arbeitsplatzangebot. „Die Lage ist ernst“, sagt Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales. „Die Wirtschaftskrise geht auch an gut aufgestellten Unternehmen nicht spurlos vorbei.“ Die Bundesregierung rechnet mit einer Zunahme der Arbeitslosenzahl um etwa 450.000 auf 3,7 Millionen Menschen für das laufende Jahr. 2010 könnte die Zahl nach Prognosen der Regierung sogar auf 4,6 Millionen klettern. Ohne die Kurzarbeit, die in den letzten Monaten stark ausgedehnt wurde, sähe die Lage noch düsterer aus.

Laut einer aktuellen Analyse des Marktforschungsinstituts GfK fürchten sich inzwischen 57 Prozent der Deutschen vor Arbeitslosigkeit, deutlich mehr als noch im Jahr zuvor. Besonders betroffen sind die Industrie, die Automobil- und die Bankenbranche. Hier mussten viele Menschen ihren Hut nehmen und stehen vor einer ungewissen Zukunft. Manche Banken haben in den letzten Monaten schlichtweg das Vertrauen der Kunden verspielt, indem sie ihnen riskante Papiere verkauft haben. „Rund eine Milliarde Euro haben deutsche Anleger allein durch den Bankrott von Lehman Brothers verloren“, sagt Reinfried Pohl jr., Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Vermögensberatung. Sein Bruder Andreas Pohl ergänzt: „Wir haben keinem unserer Kunden Zertifikate oder geschlossene Fonds verkauft.“

Für ihre hohe Beratungsqualität erhielt die Deutsche Vermögensberatung im Vergleich mit neun Finanzdienstleistern kürzlich das Siegel „Beste Beratung“ eines unabhängigen Marktforschungsinstituts. Sie war auch einer der Gründe für Wolfgang Schad, im September 2008 seine Stelle als Prokurist einer Bank zu kündigen und zur Deutschen Vermögensberatung zu wechseln. Hier sieht er für sich zudem wesentlich bessere Aufstiegsmöglichkeiten. Die „exzellenten“ Karrierechancen bescheinigte der Deutschen Vermögensberatung gerade die unabhängige Ratingagentur Assekurata zum dritten Mal in Folge.

Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Zufriedenheit

Auch Thomas Sigg sattelte vom Geschäftsleiter einer Bank zum Vermögensberater um. Bei seinem früheren Arbeitgeber war er unzufrieden . Kein Einzelfall: Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbunds zeigten in der Vergangenheit, dass jeder dritte Beschäftigte mit seiner Arbeit extrem unzufrieden ist. Wie es aktuell im Land aussieht, analysiert derzeit das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid in einer repräsentativen Studie. Thomas Sigg ist nach seinem Neustart nun rundum zufrieden in seinem Beruf. Das können auch andere Umsteiger erreichen. Internen Hochrechnungen zufolge fehlen für die nächsten Jahre rund 90.000 Berater. Während andere entlassen, stellt die Deutsche Vermögensberatung ein – auch Quereinsteiger.

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