So (un)zufrieden sind die Deutschen

Deutlich mehr als ein Viertel der Deutschen

… sind unzufrieden im Beruf. Das ergibt die Studie „Berufs-Barometer 2009“ der Deutschen Vermögensberatung in Zusammenarbeit mit TNS Emnid. 29,3 Prozent der Befragten geben an, weniger zufrieden oder unzufrieden mit dem Arbeitsverhältnis in ihrem Unternehmen zu sein. Gut 70 Prozent der Studienteilnehmer sind hingegen zufrieden bis vollkommen zufrieden. „Das ,Berufs-Barometer 2009‘ zeigt: insgesamt ist die Mehrzahl der Deutschen mit ihrem Beruf zufrieden. Die differenzierte Betrachtung einzelner Aspekte ergibt allerdings, dass wir es in bestimmten Punkten mit einem beachtlichen Heer von Unzufriedenen zu tun haben“, so das Resümee von Dr. Helge Lach, Vorstandsmitglied der Deutschen Vermögensberatung.

Zu den positiv bewerteten Aspekten gehören die Möglichkeit zum selbstständigen Arbeiten und die Möglichkeit, anderen ein Ratgeber zu sein. Hier gaben 81 Prozent beziehungsweise 84 Prozent der Befragten an, sie seien zufrieden bis vollkommen zufrieden. Nicht ganz so gut schneidet die Bewertung des Engagements der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen ab. 38,7 Prozent der Studienteilnehmer glauben, die Motivation ihrer direkten Kollegen sei hoch bis sehr hoch. Eine mittlere Motivation bescheinigen ihren Kollegen 39,5 Prozent, ein niedriges bis sehr niedriges Engagement 21,7 Prozent.

Unzufrieden mit Einkommen und Karriere

Weitaus schlechtere Werte erhält der Aspekt Verdienst. Nur rund die Hälfte der Befragten sind mit ihrem derzeitigen Einkommen zu frieden bis vollkommen zufrieden. Besonders negativ bewerten Berufstätige in Deutschland ihre Karriereaussichten und ihre Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit diesen Aspekten zeigten sich über 54,4 Prozent beziehungsweise 54,9 Prozent der Befragten weniger zufrieden oder unzufrieden. Lediglich 14,2 Prozent beziehungsweise 19,9 Prozent der Befragten sind in diesen Punkten sehr oder vollkommen zufrieden.

Schlechte Noten gaben die Teilnehmer auch der Anerkennung ihrer Leistungen im Unternehmen: 52,8 Prozent bezeichnen sich in diesem Punkt als weniger zufrieden beziehungsweise unzufrieden. „Das ,Berufs-Barometer 2009’ zeigt, dass viele Bundesbürger in Beschäftigungsverhältnissen stehen, in denen sie sich weder leistungsgerecht bezahlt noch in ihrer Arbeit wertgeschätzt fühlen“, sagt Dr. Helge Lach.

Umfrageergebnis zur Zufriedenheit der Deutschen mit der Anerkennung ihrer Leistungen im Unternehmen

Die Krise hinterlässt Spuren

Auch lässt die Studie erkennen, dass die Wirtschaftsflaute und deren Effekte auf Unternehmen und Arbeitsmarkt Spuren bei den Berufstätigen hinterlassen. So blicken mehr als ein Drittel der Teilnehmer besorgt auf die Sicherheit ihrer berufl ichen Zukunft: 34,7 Prozent sind in dieser Hinsicht weniger zufrieden beziehungsweise unzufrieden. „Nicht nur wer jetzt in einem Unternehmen arbeitet, das von Kurzarbeit betroffen oder vom Konkurs bedroht ist, bekommt die Rezession zu spüren.Auftrags- und Umsatzrückgänge machen vielen Firmen zu schaffen und drücken bei Belegschaft und Führungsriege auf die Stimmung“, erklärt Dr. Helge Lach. So schreiben knapp ein Viertel der Studienteilnehmer der Wirtschaftskrise direkte Auswirkungen auf ihre berufliche Zufriedenheit zu: 23,5 Prozent der Befragten gaben an, sie seien heute unzufriedener mit ihrem Beruf als vor Beginn der Krise.

„Die Studie gibt sicher dem einen oder anderen Berufstätigen Anlass, darüber nachzudenken, wie er seine Zufriedenheit am Arbeitsplatz steigern kann“, sagt Dr. Helge Lach. „Allen, die sich jetzt beruflich neuorientieren möchten, bietet die Deutsche Vermögensberatung ausgezeichnete Chancen im Beruf Vermögensberater. Das gilt auch für Quereinsteiger“, betont er.

Zurück zur Startseite Zum Artikelanfang

Teilen
canakkale canakkale canakkale truva search canakkale vergi mevzuati