Alleine gemeinsam nach oben
Jeder Mensch hat Talente. Doch nicht jeder nutzt sie richtig. Mit einigen kleinen Tricks können wir uns motivieren – und so mehr Erfolg und Zufriedenheit im Beruf erlangen.
Als ihn die Lehrerin in der vierten Klasse fragte, auf welche weiterführende Schule er gehen wolle, antwortete er: „Auf das Gymnasium.“ Die Lehrerin jedoch hielt das nicht für die richtige Wahl. Ein Schlüsselerlebnis für Torwart-Legende Oliver Kahn, den Viertklässler von damals. „Ich bin trotzdem aufs Gymnasium gegangen. Jedes Mal, wenn es dort eng wurde, hat mich die Erinnerung an diese Lehrerin ungeheuer motiviert: Dir zeig ich, dass ich aufs Gymnasium gehöre, habe ich dann gedacht“, so der Ausnahmesportler. „Motivation kommt in erster Linie von innen, aus einem selbst.“
Was Oliver Kahn schon früh lernte, fällt vielen Menschen schwer. Sich selbst anspornen, sich Ziele setzen und konsequent verfolgen, sich von kleineren Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen lassen. Wer diese Fähigkeiten hat, kann es im Leben weit bringen, zufriedener und ausgeglichener werden. Das Beste daran: Selbstmotivation kann man lernen, egal in welchem Alter. Experten sind sich einig, dass jeder Mensch erfolgreich sein kann und dass dafür nicht die Erbanlagen verantwortlich sind. „Wenn man sich Biografien von Genies anschaut, dann ist keiner von ihnen als Genie auf die Welt gekommen“, erklärt Motivationstrainer und Buchautor Nikolaus B. Enkelmann. „Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch Talente hat, er muss diese nur erkennen und fördern“. Mit kleinen Verhaltensänderungen, die auf den ersten Blick unspektakulär erscheinen, kann jeder im Alltag und im Beruf neue Impulse für ein erfolgreiches, glückliches Leben geben.
Jeder braucht ein Ziel, auf das er hinarbeiten kann. Das muss nicht gleich der Job der Bundeskanzlerin oder des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank sein. Sinnvoller ist es, sich kleinere Etappenziele zu setzen, etwa ein neues Projekt zu betreuen, eine Fortbildung zu machen oder eine höhere Gehaltsklasse zu erreichen. Sind diese verwirklicht, kann man sich auf die Schulter klopfen und neu motiviert den nächsten Schritt gehen.
Sich selbst feiern
Leider bekommen wir im Berufs- und Privatleben nicht immer genügend Anerkennung. Das kratzt am Selbstbewusstsein. Für die eigene Motivation wirkt es Wunder, wenn man sich hin und wieder vor Augen führt, was man schon alles erreicht hat. Vielleicht ist die PowerPoint-Präsentation besonders gut geworden, das Pasta-Essen mit Freunden rundum gelungen oder die Wand im Wohnzimmer eigenhändig tapeziert worden? „Erfolge zu haben reicht nicht, man muss sie auch erleben“, erklären Jens-Uwe Martens und Julius Kuhl in ihrem Buch „Die Kunst der Selbstmotivierung“. Eigenlob stinkt also in keinster Weise – sofern es die Mitmenschen nicht laufend ertragen müssen: Wer seine kleinen Siege wirklich fühlt, traut sich wieder etwas Neues zu.
Klingt seltsam, ist aber wahr: Gedanken beeinflussen unser Verhalten. Sich ein Ziel bildlich vorzustellen kann uns voranbringen. Denn unser Unterbewusstsein speichert diese Bilder ab. Wer vor einer auf den ersten Blick unlösbaren Aufgabe steht, sollte sich vorstellen, wie er die Arbeit mit Freude und Elan erledigt, und an den Moment denken, an dem er die Aufgabe erledigt hat. Erfolge geben uns schließlich ein gutes Gefühl.
Dieses können wir uns schon ins Gedächtnis rufen, bevor wir unser Ziel erreicht haben – und so unsere Motivation merklich steigern. Innere „Programme“ kann jeder durchbrechen. Also statt „Ich kann mich nicht konzentrieren“ sich immer wieder „Ich bin voll und ganz bei der Sache“ sagen. So programmiert man sein Unterbewusstsein darauf, wieder mit Lust und Spaß an die Arbeit zu gehen.
„Empfehlenswert ist auch, Wörter wie ‚versuchen‘ oder ‚hoffen‘ bei der Formulierung von Suggestionen zu vermeiden. Diese können Ihrem Geist Versagen oder Zweifel signalisieren“, empfiehlt Enkelmann. Also statt „Ich hoffe, dass ich meinen Chef von dem Projekt überzeugen kann“ lieber „Ich werde meinen Chef davon überzeugen“. Tipp: Den positiven Satz auf einen Zettel schreiben und an prominenter Stelle aufhängen. Sobald der Blick darauf fällt, bekommt das Unterbewusstsein einen weiteren Anstoß in die richtige Richtung.
Vorbilder und Mentoren suchen
Um erfolgreich zu sein, spielen Vorbilder eine große Rolle. Die Motivationsexperten Martens und Kuhl raten: „Sie können sich jemanden suchen, mit dem Sie sich identifizieren können, der den angestrebten Lebensstil hat und der das Verhalten zeigt, das Sie selbst annehmen wollen.“ Von diesem Menschen kann man sich abgucken, wie er seinen Weg gegangen ist und wie er Hindernisse umschiffen konnte. „Was dieser Mensch kann, kann ich auch“ – bestärkt durch diesen Grundgedanken lassen sich eigene Ziele leichter verfolgen. Wie wichtig Vorbilder und Mentoren sind, erkennen auch immer mehr Firmen.
So sind sich beispielsweise bei der Deutschen Vermögensberatung erfahrene Vermögensberater ihrer Vorreiterrolle bewusst und stehen jungen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite. Der enge Kontakt zu erfolgreichen Kollegen, der Zusammenhalt im Team und eine gute Portion Eigeninitiative machen bei der Deutschen Vermögensberatung die Mischung aus, durch die jeder Einzelne im Beruf des Vermögensberaters erfolgreich werden kann. Selbstmotivation ist enorm wichtig, umgeben von den richtigen Menschen lässt sich jedoch noch mehr erreichen. Das gilt für Beruf und Sport gleichermaßen. So konnte Ex-Torwart Oliver Kahn seine größten Erfolge im Team feiern – etwa als Weltpokalsieger mit einer starken Bayern-Elf.
Die fünf häufigsten Karrierekiller – und die Alternativen
In vielen Unternehmen bekommen Angestellte statt Unterstützung jede Menge Steine in den Weg gelegt. Doch es gibt eine Tätigkeit, mit der sich diese Karriereblocker umgehen lassen – als Vermögensberater bei der Deutschen Vermögensberatung.
1. „Mein Chef mag mich nicht“
In vielen Firmen kommt es immer noch auf Beziehungen und Sympathie an, wenn neue Posten zu vergeben sind.
=> Die Deutsche Vermögensberatung verfügt über ein transparentes, gerechtes Aufstiegssystem, sodass die Vermögensberater ihre nächste Karrierestufe immer fest im Blick haben.
2. „Als Frau habe ich schlechte Karten“
Leider immer noch gang und gäbe: Frauen erhalten weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen in vergleichbaren Positionen.
=> Gleiches Geld für gleiche Arbeit: Bei der Deutschen Vermögensberatung zählt die Leistung, nicht das Geschlecht.
3. „Meine Familie soll nicht zu kurz kommen“
Um Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen, fehlen in vielen Unternehmen flexiblere Arbeitszeitmodelle.
=> Flexibilität ist Trumpf: Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung können sich ihre Arbeitszeit frei einteilen.
4. „Ich bin kein Einzelkämpfer“
In manchen Firmen mangelt es an Unterstützung von Vorgesetzten und Kollegen – wer allein nicht zurechtkommt, geht unter.
=> Die Deutsche Vermögensberatung bietet umfangreiche Unterstützung von Anfang an: Erfahrene Vermögensberater stehen Einsteigern auf ihrem Weg nach oben immer zur Seite.
5. „Mein Vorgesetzter nimmt mich kaum wahr“
Häufig leisten Angestellte Tag für Tag gute Arbeit und bekommen dennoch keine Anerkennung von ihrem Chef – das verunsichert und demotiviert.
=> Familiäre Berufsgemeinschaft: Bei der Deutschen Vermögensberatung gehört der regelmäßige persönliche Austausch zwischen den Vermögensberatern zum beruflichen Alltag.
Motivierte Menschen sind wie Verliebte
Er ist einer der bekanntesten deutschen Motivationstrainer: Seit über 45 Jahren verhilft Nikolaus B. Enkelmann Menschen in Seminaren und Büchern zu einen erfolgreicheren Leben. Sein Tipp: Schon kleine Verhaltensänderungen machen uns in Beruf und Freizeit zufriedener.
Hat jeder von uns das Zeug dazu, erfolgreich zu sein?
Ja, jeder Mensch kann erfolgreich sein. Wir alle werden mit einer vollkommenen Persönlichkeit geboren. Es kommt im Leben jedoch darauf an, was wir mit dieser Grundausstattung machen.
Wie viel Begabung steckt im Erfolg des Menschen?
Erfolg ist keine Frage von Erbanlagen. Natürlich ist Begabung hilfreich, doch sie allein reicht nicht aus. Jedes Talent entwickelt sich erst durch Betätigung. So braucht man laut diverser Studien rund 10.000 Stunden Training, um auf einem Gebiet Meister zu sein. Hat man den richtigen Lehrer an seiner Seite, kann es vielleicht etwas schneller gehen, doch für kontinuierliches Training und Wiederholung gibt es keinen Ersatz. Zudem glaube ich, dass jeder Mensch Talente hat – er muss diese nur erkennen und fördern.
Welche Methoden gibt es, um sich selbst zu motivieren?
Zuerst müssen wir uns drei wichtige Fragen beantworten: „Was will ich?“, „Welche positive Gewohnheit brauche ich dafür?“ und „Wer kann mir dabei helfen?“. Klare Prioritäten setzen, einen strukturierten Tagesablauf verinnerlichen und ein Team finden, das uns unterstützt und in die Verantwortung nimmt – mit diesen Bausteinen kann jeder Schritt für Schritt beruflichen wie privaten Zielen näher kommen.
Was bewirkt Selbstmotivation bei uns?
Selbstmotivation aktiviert das Immunsystem und mobilisiert die schlummernden Reserven des Einzelnen. Motivierte Menschen sind wie verliebte Menschen. Sie strahlen Zuversicht und Freude aus, und das nicht nur im Urlaub, sondern auch bei der Arbeit.
Stichwort Mentaltraining – was verbirgt sich dahinter?
Das Unterbewusstsein hat eine große Macht. Allein per Vorstellungskraft kann ein Mensch im realen Leben bessere Leistungen bringen. Ein Beispiel: Eine amerikanische Untersuchung beleuchtete drei Studentengruppen beim Basketballtraining. Drei Wochen trainierte die erste Gruppe körperlich, die zweite Gruppe gar nicht, und die dritte stellte sich mental vor, den Ball immer wieder in den Korb zu werfen. Das Ergebnis: Die Personen, die mit dem Ball trainiert hatten, steigerten ihre Trefferquote um 24 Prozent. Die zweite Gruppe verbesserte sich nicht. Die dritte Gruppe konnte ihre Leistung um 23 Prozent erhöhen, ohne überhaupt einen Fuß in die Sporthalle gesetzt zu haben. Mentaltraining ist also ein enormer Erfolgskatalysator. Und was für Sportler hilfreich ist, bringt Menschen auch im Beruf nach vorn.

