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Bei den Eltern ist es gemütlich. Doch irgendwann kommt die Zeit für ein eigenes Zuhause. Drei junge Menschen erzählen von ihren Plänen, das Nest zu verlassen.

Paul (20 Jahre): „Erst Mal ziehe ich in eine WG“

Grundstein früh gelegt: Imposante Gebäude und architektonische Feinheiten haben Paul schon seit frühester Jugend fasziniert. Nach dem Abitur war für ihn klar, dass er sich auch beruflich mit Bauweisen beschäftigen wollte. „Das ,Wie‘ war schon immer die spannendste Frage für mich. Also habe ich mich entschieden, eine Ausbildung zum Bauzeichner zu beginnen“, sagt Paul.
Im Sommer geht’s los: Für die Ausbildung in einem Ingenieurbüro zieht Paul nun nach Stuttgart. Am Anfang keine leichte Entscheidung für den 20-Jährigen, denn das neue Zuhause ist rund 500 Kilometer von seinem Elternhaus entfernt. „Ich verstehe mich sehr gut mit meinen Eltern und hätte mir gut vorstellen können, während der Ausbildungszeit bei ihnen zu bleiben. Mittlerweile habe ich mich aber an den Gedanken gewöhnt.“ Zunächst wird er in eine Wohngemeinschaft ziehen. Dadurch spart er Mietkosten und lernt gleich neue Freunde kennen.
Vorbereitung ist alles: Bevor es mit Umzug und Berufsleben losgeht, gibt es aber noch einiges zu erledigen. Damit alles glattgeht, hilft Pauls Familie mit. Doch bei Versicherungsfragen verlässt er sich auf seinen Vermögensberater. Der hat erst mal dafür gesorgt, dass sich Paul und seine Mitbewohner auf eine gemeinsame Hausratversicherung einigen. So sparen die drei nämlich bares Geld.

Bei Mama und Papa ist es am schönsten, oder?

Bei Mama und Papa ist es am schönsten, oder?

Kim (23 Jahre): „Ab in die USA“

Sechs Monate Ausland: Für Kim waren die Vereinigten Staaten schon immer das liebste Reiseziel. In den Sommerferien haben sie und ihre Familie oft Urlaub bei Verwandten in Chicago gemacht. Da war es keine Überraschung, dass sie sich für ihr Auslandssemester auch dort bewarb. „Meine Eltern haben mich von Anfang an unterstützt und sind mit mir die notwendigen Unterlagen durchgegangen“, sagt die 23-Jährige.
Endlich selbstständig: Vor Ort lebt Kim in einem Studentenwohnheim. Als erste eigene Bleibe, sagt die Politikstudentin, ist das ideal. „Klar war es am Anfang eine Umstellung, mich selbst zu versorgen und meine Wäsche allein zu waschen. Aber dadurch, dass ich schnell Freunde gefunden habe und zusammen gekocht wurde, fiel es mir immer leichter.“ Auch durch den Bezug zu den Verwandten in der Nähe kam bei Kim kaum Heimweh auf.
Wieder zu Hause: Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland will Kim nur kurz wieder zu ihren Eltern ziehen. „Ich habe einfach das Gefühl, mehr Freiraum zu brauchen. Da kommt es gerade recht, dass eine Freundin aus meiner Heimatstadt demnächst aus ihrer Wohnung auszieht“, sagt Kim. Für ihre Eltern ist das kein Problem. Sie helfen ihr, indem sie die Bürgschaft übernehmen, und unterstützen sie bei den Mietvertragsabschlüssen.

Frederik (26 Jahre): „Ich freue mich auf den Umzug“

Praktische Gründe: Während des Studiums im „Hotel Mama“ zu wohnen war vor allem aus finanzieller Sicht ein großer Vorteil für Frederik. „Mein Lehramtsstudium hat mir einiges abverlangt. Zwar habe ich nebenher auch immer gearbeitet, aber Miete und Lebensunterhalt hätte ich mir davon nicht leisten können. Generell wäre ich aber schon gern früher ausgezogen“, so der 26-Jährige.
Es wird zu eng: Zu Hause ist es zwar am schönsten, aber manchmal leidet auch die Privatsphäre unter der Beobachtung der Eltern. „Ab und an kam schon mal die Frage meiner Mutter ,Lernst du auch genug?‘. Da habe ich mich oft kontrolliert gefühlt und wäre froh gewesen, wenn sie nicht alles mitbekommen hätte“, sagt Frederik. In der vorlesungsfreien Zeit war er deshalb meistens bei seiner Freundin Marie in Hamburg. Als dann die Zusage für einen Referendariatsplatz in ihrer Stadt kam, war das Zusammenziehen beschlossene Sache.
Die eigenen vier Wände: Für den Anfang haben beide entschieden, in Maries Zweizimmerwohnung zu bleiben. „Das macht den Umzug natürlich leichter, und es gibt genug Platz“, so der Student. Außerdem können sie sich die Kosten für Miete, Strom und Wasser gut aufteilen. Seinen Anteil zahlt Frederik von seinem Gehalt. Was die Kosten für Haushalt und Einrichtung betrifft, werden ihn seine Eltern während des Referendariats weiterhin finanziell unterstützen.

Nicht vergessen

Hausrat: Jeder Haushalt braucht eine eigene Hausratversicherung. Diese schützt unter anderem vor Schäden durch Einbruchdiebstahl, Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl.
Mitversichern: Eltern sollten mit ihren Kindern prüfen, ob diese eine eigene Privathaftpflichtversicherung benötigen: Auszubildende und Studenten sind nur bei den Eltern mitversichert, wenn sie sich in der ersten Berufsausbildung oder im ersten Studium befinden. Eine eigene Krankenversicherung benötigen Auszubildende dagegen von Anfang an.
Auto mitbenutzen: Auch wer nicht mehr bei Mama und Papa wohnt, will vielleicht noch deren Auto fahren. Oder das von Oma, dem Bruder oder der Schwester … Mit YOUNG & DRIVE können Fahranfänger bis 23 Jahre alle bei der AachenMünchener versicherten Familienautos fahren – ohne Zusatzkosten für die Besitzer.
Rundum absichern: Noch keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen? Dann wird’s höchste Zeit. Jeder hofft, dass er bis zur Rente arbeiten kann. Doch manchmal kommen Krankheit oder Unfall dazwischen. Weitere Tipps zur Vorsorge und Absicherung hat der Vermögensberater. Am besten vor dem Auszug einen Termin vereinbaren.



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