Polieren Sie Ihre Finanzen auf
Jeder Deutsche hat rund sechs Versicherungspolicen, gibt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft an. „Das klingt zunächst gut. Ich erlebe aber oft Kunden, die zwar einige Versicherungenbesitzen, andere wichtige jedoch nicht berücksichtigt haben. Neben optimaler Absicherung sollte man sich auch um private Altersvorsorge und Kapitalanlagen kümmern“, berichtet Vermögensberater Heiko Vogler. Sein Kollege Martin Wieland kennt ein weiteres Problem: „Viele Kunden denken, wenn sie ihre Finanzen einmal geregelt haben, reicht dies für immer. Doch Vorsorge und Vermögensaufbau sollten stets der aktuellen Lebenssituation angepasst sein.“ Auf den folgenden Seiten berichten drei Kunden der Deutschen Vermögensberatung, warum es sich lohnt, sich etwas Zeit für den finanziellen Frühjahrsputz zu nehmen. Am besten gemeinsam mit einem Fachmann. Jetzt nutzen sie ihr Budget viel besser und sind optimal abgesichert.
“Meine Gehaltserhöhung habe ich optimal angelegt: Bei der betrieblichen Altersversorgung bezahlt mein Chef die Rente mit.“ Katrin D., Groß-Umstadt
Die Situation: Katrin D. aus Groß-Umstadt ist Key Account Managerin in einem IT-Unternehmen. Sie ist befördert worden und möchte nun mehr Geld in ihre private Altersvorsorge investieren.
Die Empfehlungen von Vermögensberater Heiko Vogler: Ihren größeren finanziellen Spielraum nutzt Katrin D. für eine betriebliche Altersversorgung. So helfen ihr Arbeitgeber und der Staat mit bei der Altersvorsorge: Als Arbeitnehmerin hat sie einen Anspruch auf Entgeltumwandlung – ihr Chef zahlt die Beiträge direkt aus ihrem
Bruttogehalt. „Dadurch reduzieren sich Steuern und Sozialbeiträge erheblich. Der Nettoverzicht hingegen fällt gering aus“, erklärt Heiko Vogler die Vorteile. Die bAV STRATEGIE No. 1, eine fondsbasierte Rentenversicherung,
kombiniert beste Renditeaussichten mit der Absicherung des eingesetzten Kapitals. Möglich macht dies die Zusammenarbeit dreier starker Partner: der Deutschen Vermögensberatung, DWS Investments und der AachenMünchener. Die Basis bildet ein Fonds mit einer dynamischen Wertsicherungsstrategie.
Er bietet eine laufende Überprüfung des Portfolios sowie marktabhängige Umschichtung zwischen chancenreichen Fonds und sicheren Renten- und Geldmarktpapieren. Wichtig: Sollte Katrin D. den Job wechseln, kann sie ihren Vertrag problemlos mitnehmen.
Zudem hat die 27-Jährige auf Anraten von Heiko Vogler eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. „Schließlich wird jeder vierte Arbeitnehmer berufsunfähig, bevor er das Rentenalter erreicht“, erklärt der Experte. Da sie heute noch jung und gesund ist, sind Katrin D.s Beiträge moderat. Für nur 70 Euro monatlich sichert sie sich einegarantierte Berufsunfähigkeitsrente von 1.300 Euro monatlich. Durch einen vereinbarten jährlichen Dynamiksatz beugt sie zudem einem inflationsbedingten Wertverlust vor. Beruhigend: Mit der AachenMünchener hat Katrin D. einen Anbieter gewählt, der auf die sogenannte abstrakte Verweisung verzichtet. Sollte sie jemals berufsunfähig werden, ist sie nicht – wie bei vielen anderen Versicherern – verpflichtet, auf einen anderen Tätigkeitsbereich auszuweichen.
“Herrn Wieland sei Dank haben wir jetzt 200 Euro mehr pro Jahr – und sind obendrein besser abgesichert.“Andreas B., Baden-Baden
Die Situation: Andreas B. ist zum neuen Jahr mit seiner Freundin Heike J. zusammengezogen. „Natürlich stand da auch ein Beratungstermin auf dem Programm“, berichtet sein Vermögensberater Martin Wieland.
Die Tipps von Profi Martin Wieland: „Wer zusammenzieht, sollte auch seine Versicherungen zusammenlegen. Oft sind die Konditionen dann erheblich günstiger als bei zwei Einzelverträgen.“ Jetzt hat das junge Paar gemeinsame Verträge für Privathaftpflicht-, Hausrat- und Kfz-Versicherungen. Und beim Thema Rechtsschutz konnte sich Heike J. besonders freuen: Seit sie mit Andreas B. zusammenwohnt, ist sie bei der Advocard für knapp vier Euro pro Monat mitversichert. Insgesamt haben die beiden so 200 Euro mehr pro Jahr zur Verfügung. Durch die gemeinsame Haushaltsführung spart das Paar zusätzlich – etwa bei der Miete oder den Telefonkosten. Um sich gegenseitig optimal abzusichern, investieren sie dieses Geld in eine Risikolebensversicherung. Sollte dem Tischler etwas zustoßen, genießt Heike J. Hinterbliebenenschutz und umgekehrt – auch ohne Trauschein. Das Paar hat sich für die SICHERHEITSPOLICE der Aachen- Münchener entschieden, auch wegen der attraktiven Überschussbeteiligung. So haben sie die Wahl: Entweder ihre Beitragszahlungen reduzieren sich Jahr für Jahr, oder sie erhalten bei Vertragsende eine Auszahlung. Weiterer Pluspunkt: Auf Wunsch könnten die beiden die SICHERHEITSPOLICE später auch in eine kapitalbildende Lebens- oder Rentenversicherung zum Aufbau ihrer privaten Altersversorgung umtauschen – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Zudem haben beide Riester-Rentenverträge abgeschlossen. Sollte Heike J. nach der Hochzeit zeitweise mit einem Baby zu Hause bleiben wollen, könnte sie dann besonders von den staatlichen Förderungen profitieren: Als Hausfrau mit eigenem Riester-Vertrag müsste sie keine eigenen Beiträge aufwenden, um dennoch alle Riester-Förderungen (154 Euro Grundzulage, 300 Euro Kinderzulage) einzustreichen. Wissenswert: Sollte die Beziehung irgendwann auseinandergehen, können alle Verträge problemlos wieder getrennt werden.
“Ich freu mich richtig aufs Älterwerden. Von einer Rürup- Rente mit Einmalzahlung profi tiere ich sofort und lebenslang.“ Klaus M., Hamburg
Die Situation: Der 64-jährige Klaus M. hat vor einigen Wochen seine lang erwartete Lebensversicherung ausgezahlt bekommen. Sein Vermögensberater Detlev Schweim empfahl ihm, die 100.000 Euro geschickt aufzuteilen und auf verschiedene Anlageformen zu setzen.
Die Lösung von Detlev Schweim: 40.000 Euro, die jährliche Maximaleinzahlung für Verheiratete – für Singles liegt sie bei 20.000 Euro –, hat Klaus M. in eine Rürup-Rente mit Einmalzahlung investiert. Hier beginnt die Auszahlung der Rente sofort.
> Vorteil 1: Seine monatliche Rente ist ihm bis zum Lebensende vertraglich garantiert.
> Vorteil 2: Klaus M. profitiert von der steuerlichen Begünstigung seiner Einzahlung. „2009 kann er 68 Prozent seiner Rürup-Beiträge steuerlich absetzen, allerdings sind lediglich 58 Prozent der Auszahlungen steuerpflichtig“, erklärt Detlev Schweim. Weitere 40.000 Euro hat Klaus M. in eine längerfristige Immobilienfondsanlage gesteckt, das DWS Immoflex Vermögensmandat.
Hier gewichtet der Fondsmanager je nach Marktlage offene Immobilienfonds mit stabilen Erträgen, Immobilienaktiengesellschaften mit vielversprechenden Renditechancen und risikoarme Geldmarktanlagen unterschiedlich stark und sorgt so für die optimale Aufstellung des Kapitals. Die restlichen 20.000 Euro möchte Klaus M. ebenfalls gewinnbringend anlegen. Hier hat ihm Vermögensberater Detlev Schweim das fondsgebundene DWS Timing Chance Vermögensmandat empfohlen. Bei diesem wird das Kapital in regelmäßigen Schritten von wertstabileren Anlagen in chancenreichere Investments umgeschichtet. So sind Anleger in Zeiten stark schwankender Kurse unabhängig vom richtigen Einstiegszeitpunkt. Zudem profitieren sie vom Durchschnittskosten-Effekt: Bei niedrigen Kursen kommen mehr Anteile an chancenreicheren Anlagen ins Depot, bei starken Kursen weniger. Im Durchschnitt ergibt sich für den Anleger ein niedrigerer Einstiegspreis.
