Agieren statt reagieren ist die Basis des Erfolgs
Seit der letzten Fußballweltmeisterschaft …
… haben wir mit unserem Trainerteam in vier Jahren und 46 Länderspielen mehr als 40 Nationalspieler getestet, über 500 Bundesligaspiele be obachtet, waren bei internationalen Wettbewerben wie der Afrikameisterschaft und haben weitere Länderspiele unter die Lupe genommen. Mithilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse können wir optimal vorbereitet nach Südafrika reisen. Auch die Organisation beim DFB war wieder weltmeisterlich, sodass uns am Kap nichts überraschen kann. Eine gute Vorbereitung ist die Grundlage für den Erfolg. Beginnen wir beim DFB erst kurz vor dem ersten Spiel mit der Planung, verlieren wir schon bei der ersten Hürde viel Energie und hinken fortan immer den Ereignissen hinterher. Agieren statt reagieren ist keine Phrase, sondern die Basis für ein siegreiches Turnier.
Zum Team zusammenschweißen
Beim zweiten Trainingslager in Südtirol werden wir uns mehr auf das Spiel konzentrieren – zum Beispiel taktische Übungen, Angriffsvariationen und Abwehrverhalten. Bis dahin haben sich auch die unterschiedlichen Gefühlswelten bei den Spielern, mit denen sie aufgrund des Erfolgs und Misserfolgs bei ihrem Verein angereist sind, angeglichen. Hier werden wir die Gruppe zu einer Mannschaft zusammenschweißen. Wie auch bei der Deutschen Vermögensberatung streben wir bei der Nationalmannschaft immer das höchste Ziel an. Wir wollen Weltmeister werden. Sicherlich müssen auch wir uns dabei großer Konkurrenz erwehren, aber man muss sich hohe Ziele stecken. Es wird in Südafrika jedoch nicht nur die fußballerische Leistung den Ausschlag geben. Am Ende wird diejenige Mannschaft Weltmeister, die die Unwägbarkeiten am besten verarbeitet. Im afrikanischen Winter wird es sicherlich schlechte Trainingsplätze geben, im Hotel kann mal der Strom ausfallen, oder es kann auch zu Verspätungen kommen – alles Dinge, die unsere Spieler aus dem Alltag nicht gewohnt sind. Wer sich darüber hinwegsetzt, trotzdem sein optimales Leistungspotenzial abruft und das nötige Quäntchen Glück hat – der wird am Ende Weltmeister. Ich hoffe, dass wir dies sind.

